GoodNotes Kosten: Lohnt sich das Upgrade wirklich oder ist das nur digitales Goldpapier?
Du hast dir GoodNotes runtergeladen, weil du dachtest, du wirst jetzt der organisierte, papierlose Productivity-Gott? Und dann kommt die Paywall. Boom. Willkommen im Club der digital Enttäuschten. Aber bevor du blind dein Geld in die Cloud wirfst, klären wir eine Frage: Lohnt sich das Upgrade von GoodNotes wirklich – oder ist das nur ein hübsch verpacktes Abo mit minimalem Mehrwert?
- GoodNotes Free vs. GoodNotes Plus – was du für dein Geld (nicht) bekommst
- Die Preisstruktur von GoodNotes: Einmalzahlung? Abo? In-App-Käufe?
- Welche Funktionen sind kostenlos, welche kostenpflichtig – mit Klartext
- Alternativen zu GoodNotes: Gibt’s was Besseres für weniger?
- Wie gut ist das Preis-Leistungs-Verhältnis 2024 tatsächlich?
- Kompatibilität, Cloud-Sync, AI-Features – wo du wirklich zahlst
- Für wen lohnt sich das GoodNotes Upgrade wirklich – und für wen nicht?
- Wie sich GoodNotes in deine digitale Infrastruktur einfügt – oder eben nicht
GoodNotes Kosten 2024: Free vs. Plus – was steckt dahinter?
GoodNotes war lange Zeit das Paradebeispiel für eine gut gemachte Einmal-App. Kaufen, nutzen, glücklich sein. Doch 2023 kam der Bruch: Die App wechselte vom klassischen Kaufmodell zu einem Freemium-Modell mit Abo-Optionen. Seitdem gibt es zwei Versionen: GoodNotes Free (kostenlos, aber stark limitiert) und GoodNotes Plus (kostenpflichtig, mit voller Funktionalität). Klingt erstmal fair – ist es aber nur auf den ersten Blick.
In der kostenlosen Version kannst du genau drei Notizbücher anlegen. Nicht vier. Nicht zehn. Drei. Danach wirst du zur Kasse gebeten. Außerdem sind viele Funktionen wie Handschrift-zu-Text, AI-gestützte Suche oder PDF-Annotation eingeschränkt oder gar nicht verfügbar. Wer also ernsthaft digital arbeiten will, wird zwangsläufig zum Upgrade gedrängt. Und das ist kein Zufall – das ist Strategie.
Das kostenpflichtige GoodNotes Plus kostet derzeit (Stand 2024) entweder 9,99 € als Einmalkauf oder 2,99 € monatlich im Abo. Klingt erstmal nicht viel. Aber Achtung: Der Einmalkauf gilt nur für eine Plattform. Wer GoodNotes auf dem iPad kauft, kann es nicht automatisch auf Windows oder Android nutzen. Wer plattformübergreifend arbeiten will, darf mehrfach zahlen – oder gleich das Abo wählen. Willkommen im Lizenzdschungel.
Die Frage ist also nicht nur, ob GoodNotes sein Geld wert ist – sondern auch, ob du bereit bist, dich an ein System zu binden, das dich langfristig in ein Ökosystem einsperrt. Denn genau das ist das Ziel: Lock-in durch Convenience. Und das kostet dich am Ende mehr als nur ein paar Euro.
Welche Funktionen bekommst du wirklich fürs Geld?
Die wichtigste Frage bei jedem Software-Upgrade: Was bekomme ich konkret dafür? Bei GoodNotes Plus ist die Antwort: eine ganze Menge – sofern du sie auch wirklich brauchst. Die Plus-Version schaltet unter anderem folgende Funktionen frei:
- Unbegrenzte Notizbücher und Dokumente
- Handwriting-to-Text-Konvertierung (OCR)
- Erweiterte PDF-Annotationen
- AI-gestützte Suche nach handschriftlichen Notizen
- Math Helper & Smart Diagrams (nur englisch)
- Cloud-Synchronisation über iCloud, Google Drive, OneDrive
- Import- und Exportfunktionen für verschiedene Dateiformate
Klingt beeindruckend? Ja, wenn du diese Features tatsächlich nutzt. Aber seien wir ehrlich: Die meisten Nutzer schreiben ein paar Notizen, importieren PDFs zum Kommentieren und wollen alles sauber organisiert haben. Für diesen Use-Case reicht oft auch die Gratisversion – zumindest, bis die drei Notizbücher voll sind.
Die AI-Funktionen sind aktuell noch Beta und oft nur auf Englisch verfügbar. Handschrift-zu-Text funktioniert gut – solange du keine Sauklaue hast. Und die Cloud-Sync-Funktion ist zwar nett, aber kein Alleinstellungsmerkmal. Andere Apps bieten das kostenlos. Wenn du also nur einen digitalen Notizblock brauchst, ist das Upgrade eher Luxus als Notwendigkeit.
Technisch betrachtet bekommst du mit GoodNotes Plus ein solides, performantes Ökosystem mit guter UsabilityUsability: Die unterschätzte Königsdisziplin der digitalen Welt Usability bezeichnet die Gebrauchstauglichkeit digitaler Produkte, insbesondere von Websites, Webanwendungen, Software und Apps. Es geht darum, wie leicht, effizient und zufriedenstellend ein Nutzer ein System bedienen kann – ohne Frust, ohne Handbuch, ohne Ratespiel. Mit anderen Worten: Usability ist das, was zwischen dir und dem digitalen Burn-out steht. In einer Welt, in der..., aber ohne bahnbrechende Innovation. Die Features sind stabil, aber nicht revolutionär. Der Wow-Faktor bleibt aus – dafür bekommst du funktionale Zuverlässigkeit. Und manchmal ist das auch okay.
GoodNotes Preisstruktur: Einmalkauf, Abo oder Plattform-Abzocke?
Die Preisstruktur von GoodNotes ist ein UX-Krimi für sich. Du denkst, du kaufst einmal – und dann bist du safe? Denk nochmal. Der Einmalkauf (aktuell 9,99 € für iOS) gilt nur für die jeweilige Plattform. Willst du die App auch auf Windows oder Android nutzen, musst du erneut kaufen oder das plattformübergreifende Abo abschließen. Das kostet dich dann 2,99 € monatlich oder 9,99 € jährlich – pro Plattform wohlgemerkt.
Die GoodNotes Entwickler haben das clever gemacht: Sie bieten zwar eine Einmalzahlung an, aber setzen durch die Beschränkung auf eine Plattform einen psychologischen Druck, der dich ins Abo treibt. Wer viel zwischen Geräten wechselt, hat keine echte Wahl. Und genau das ist der Trick: Du zahlst nicht für die App, du zahlst für Bequemlichkeit und Integration.
Und hier wird’s spannend: Das Abo-Modell ist nicht wirklich teuer, aber es summiert sich – vor allem, wenn du mehrere Productivity-Apps nutzt. Notion, Todoist, Google Workspace, Dropbox – alles kleine Beträge, die sich zu einem digitalen Dauerauftrag entwickeln. GoodNotes reiht sich da nahtlos ein.
Die Preisstrategie zielt klar auf langfristige Nutzerbindung. Das Problem? Es gibt keine Möglichkeit, die App einmal plattformübergreifend zu kaufen. Das ist der klassische Lock-in, den man aus der Adobe-Welt kennt – nur hübscher verpackt. Und damit wird GoodNotes zu einem weiteren Puzzlestück im Abo-Kapitalismus, der auf Nutzerbequemlichkeit und technologische Abhängigkeit setzt.
Alternativen zu GoodNotes: Günstiger, besser oder einfach ehrlicher?
GoodNotes ist nicht allein im digitalen Notizen-Zirkus. Es gibt zahlreiche Alternativen, die ähnliche oder sogar bessere Features bieten – oft zu einem günstigeren Preis oder komplett kostenlos. Hier ein kurzer Überblick über die ernstzunehmenden Konkurrenten:
- Notability: Sehr gute Audio-Notiz-Funktion, ähnliche Features, aber ebenfalls im Abo-Modell
- Noteshelf: Einmalkauf, starke PDF-Annotationen, gute UIUI (User Interface): Das Gesicht der digitalen Welt – und der unterschätzte Gamechanger UI steht für User Interface, also Benutzeroberfläche. Es ist der sichtbare, interaktive Teil einer Software, Website oder App, mit dem Nutzer in Kontakt treten – das digitale Schaufenster, das entscheidet, ob aus Besuchern loyale Nutzer werden oder ob sie nach drei Sekunden entnervt das Weite suchen. UI...
- Nebo: Fokus auf Handschrifterkennung und strukturiertes Schreiben, AI-Features inklusive
- Microsoft OneNote: Kostenlos, plattformübergreifend, starke Integration mit Office
- Apple Notizen: Kostenlos, nativ auf Apple-Geräten, ausreichend für einfache Notizen
Die Wahl hängt stark vom Use-Case ab. Wer vor allem Handschrifterkennung braucht, ist mit Nebo oft besser bedient. Wer Audio-Aufnahmen mit Notizen kombinieren will, sollte sich Notability anschauen. Und wer einfach nur einen digitalen Notizblock braucht, fährt mit Apple Notizen oder OneNote völlig kostenfrei – ohne Funktionsverlust im Alltag.
Fazit: GoodNotes ist nicht die einzige Option. Und schon gar nicht die günstigste. Wer bereit ist, sich mit Alternativen zu beschäftigen, findet oft genau das, was er braucht – ohne in ein Abo gedrängt zu werden oder sich an ein Ökosystem zu ketten.
Lohnt sich das GoodNotes Upgrade nun oder nicht?
Jetzt mal Butter bei die digitalen Fische: Wann lohnt sich das Upgrade wirklich? Wenn du deine komplette Notizverwaltung digitalisieren willst, regelmäßig PDFs annotierst, mit dem Stylus arbeitest und AI-Features wirklich nutzt – dann ja. Die App ist sauber, stabil und hat eine gute UsabilityUsability: Die unterschätzte Königsdisziplin der digitalen Welt Usability bezeichnet die Gebrauchstauglichkeit digitaler Produkte, insbesondere von Websites, Webanwendungen, Software und Apps. Es geht darum, wie leicht, effizient und zufriedenstellend ein Nutzer ein System bedienen kann – ohne Frust, ohne Handbuch, ohne Ratespiel. Mit anderen Worten: Usability ist das, was zwischen dir und dem digitalen Burn-out steht. In einer Welt, in der.... Für Power-User liefert GoodNotes einen echten Mehrwert.
Wenn du aber nur gelegentlich etwas aufschreibst, keine AI brauchst, und mit drei Notizbüchern hinkommst – dann bleib bei der kostenlosen Version oder schau dich bei den Alternativen um. Die meisten bieten ähnliche Funktionen, oft sogar ohne Limitierung oder Abo-Zwang.
Wer auf mehreren Plattformen arbeitet, sollte sich die Preisstruktur genau anschauen. Plattformübergreifende Nutzung ist mit dem Einmalpreis nicht möglich. Wer das braucht, landet zwangsläufig im Abo – und das summiert sich. Für Einzelgeräte-Nutzer kann der Einmalkauf fair sein – aber auch hier gilt: Augen auf bei der Feature-Wahl.
Fazit: Digital gut, aber nicht gottgleich – GoodNotes ist kein No-Brainer
GoodNotes ist eine solide App mit klaren Stärken – aber auch mit einer Preisstrategie, die nicht jedem schmeckt. Für bestimmte Nutzergruppen ist das Upgrade ein echter Boost für die Produktivität. Für andere ist es schlicht überteuerter Overkill.
Wer sich auf das GoodNotes-Ökosystem einlässt, sollte wissen, worauf er sich einlässt: Abhängigkeit, Plattformbindung und regelmäßige Kosten. Wer das bewusst in Kauf nimmt, bekommt ein leistungsfähiges Tool. Alle anderen sollten sich fragen, ob sie wirklich für digitale Notizbücher zahlen wollen – oder ob es nicht auch eine kostenlose, ehrliche Lösung tut.
