Businessplan erstellen lassen: Profi-Tipps für Gründer, die nicht ins offene Messer laufen wollen
Du willst ein Unternehmen gründen und denkst, ein Businessplan sei etwas für Banker, BWL-Studenten und Leute mit zu viel Freizeit? Dann viel Glück – du wirst es brauchen. Denn ohne einen professionellen Businessplan segelst du blind in den Sturm. In diesem Artikel erfährst du, warum ein Businessplan kein leerer Formalakt ist, sondern dein schärfstes strategisches Werkzeug. Plus: Wie du ihn richtig erstellen lässt, worauf du achten musst – und wie du dich vor teuren Pseudoberatern schützt.
- Warum ein Businessplan kein Papiertiger ist, sondern deine unternehmerische Lebensversicherung
- Welche Bestandteile ein professioneller Businessplan enthalten muss – ohne Bullshit
- Wann es Sinn macht, den Businessplan extern erstellen zu lassen (Spoiler: öfter, als du denkst)
- Was ein guter Businessplan kostet – und warum billig hier teuer wird
- Woran du unseriöse Anbieter erkennst, bevor sie dir dein Gründungskapital verbrennen
- Welche Tools und Softwarelösungen (nicht) helfen
- Wie du mit einem Businessplan nicht nur Banken überzeugst, sondern auch Investoren und dich selbst
- Checkliste: Die 10 Punkte, die jeder Businessplan abdecken muss
- Warum Copy-Paste-Vorlagen aus dem Netz dein Startup killen können
Businessplan erstellen lassen: Warum Gründer ohne Plan keine Gründer sind
Ein Businessplan ist kein Dokument. Es ist eine Denkweise. Eine strukturierte, gnadenlose Auseinandersetzung mit der Realität deines Geschäftsmodells. Und wer glaubt, dass er sich diesen Schritt sparen kann, weil “alles eh agil ist”, der hat nicht verstanden, was es bedeutet, ein Unternehmen zu führen. Ein Businessplan zwingt dich zum Denken – und genau deshalb ist er so unbequem. Aber auch so wertvoll.
Wer seinen Businessplan erstellen lässt, übergibt nicht einfach eine Schreibarbeit. Er holt sich externe Expertise ins Boot, die hilft, operative Blindheit zu überwinden, Marktpotenziale realistisch einzuschätzen und betriebswirtschaftliche Knackpunkte zu erkennen, bevor sie zum Problem werden. Und nein, das ist kein Luxus. Es ist Pflicht, wenn du ernsthaft unternehmerisch tätig sein willst.
Gerade in der Frühphase einer Gründung wird der Businessplan oft als notwendiges Übel gesehen – für die Bank, für die IHK, für den Gründerzuschuss. Dabei ist er in Wahrheit ein Frühwarnsystem. Er zeigt dir, ob dein Konzept tragfähig ist, ob deine Kalkulationen stimmen, ob deine ZielgruppeZielgruppe: Das Rückgrat jeder erfolgreichen Marketingstrategie Die Zielgruppe ist das A und O jeder Marketing- und Kommunikationsstrategie. Vergiss fancy Tools, bunte Banner oder die neueste AI-Content-Spielerei – wenn du nicht weißt, wen du eigentlich erreichen willst, kannst du dir den Rest sparen. Unter Zielgruppe versteht man die definierte Menge an Personen, für die ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Botschaft... existiert oder nur in deinem Kopf. Und wenn du ihn gut machen lässt, bekommst du nicht nur ein Dokument – du bekommst eine fundierte Strategie.
Deshalb ist es kein Zeichen von Schwäche, den Businessplan erstellen zu lassen. Es ist ein Zeichen von Professionalität. Du würdest auch nicht deine eigene Website coden, wenn du keine Ahnung von HTMLHTML: Das Rückgrat des Webs erklärt HTML steht für Hypertext Markup Language und ist der unangefochtene Grundbaustein des World Wide Web. Ohne HTML gäbe es keine Webseiten, keine Online-Shops, keine Blogs und keine digitalen Marketingwelten – nur eine triste, textbasierte Datenwüste. HTML strukturiert Inhalte, macht sie für Browser interpretierbar und sorgt dafür, dass aus rohen Daten klickbare, visuell erfassbare und... hast. Warum also beim Fundament deines Unternehmens sparen?
Die Bestandteile eines professionellen Businessplans – und warum sie so verdammt wichtig sind
Ein Businessplan ist kein Fließtext mit ein bisschen Verkaufslyrik. Er ist eine strukturierte Analyse deines Geschäftsmodells – und muss genau das transportieren. Wer glaubt, mit ein paar schönen Sätzen und einem schicken Deckblatt Investoren oder Banker zu überzeugen, hat die Realität nicht verstanden. Ein guter Businessplan enthält harte Fakten, belastbare Zahlen und eine glasklare Strategie. Und zwar in dieser Reihenfolge:
- Executive Summary: Der Pitch auf zwei Seiten. Wenn du hier nicht knackig erklärst, was du machst, warum du es machst und wie du Geld verdienst, brauchst du den Rest gar nicht erst zu drucken.
- Unternehmensbeschreibung: Wer bist du, was kannst du, was ist das Ziel deiner Firma – und warum sollte jemand daran glauben?
- Marktanalyse: Wo bewegst du dich? Wer sind deine Kunden? Wie groß ist der Markt? Was ist der Trend? Ohne fundierte Zahlen bist du hier raus.
- WettbewerbsanalyseWettbewerbsanalyse: Das scharfe Skalpell im Online-Marketing Wettbewerbsanalyse ist kein Kuschelkurs, sondern die knallharte Disziplin, die über Sieg oder Niederlage im digitalen Raum entscheidet. Sie bedeutet, systematisch und datengetrieben zu ermitteln, wer die eigentlichen Gegner sind, was sie tun – und mit welchen Waffen sie kämpfen. Im Kontext von Online-Marketing und SEO ist die Wettbewerbsanalyse der Prozess, bei dem die Strategien,...: Wer ist schon da – und warum bist du besser? Oder zumindest anders?
- Marketing- und Vertriebsstrategie: Wie erreichst du Kunden? Wie hältst du sie? Und was kostet dich das?
- Organisation und Team: Wer macht was – und was kann er oder sie wirklich?
- Finanzplanung: Umsatz, Kosten, Rentabilität, Liquidität. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen – und hier entscheiden sich Förderungen und Kredite.
- Chancen und Risiken: Was kann schiefgehen? Was ist dein Plan B?
Fehlt einer dieser Punkte oder ist er nur oberflächlich abgehandelt, wird dein Businessplan als “nicht tragfähig” bewertet. Egal wie genial deine Idee ist. Und genau deshalb solltest du ihn erstellen lassen – von Leuten, die wissen, wie das Spiel funktioniert.
Businessplan vom Profi erstellen lassen: Wann es sich lohnt – und wann nicht
Du kannst deinen Businessplan auch selbst schreiben. Klar. Es gibt Vorlagen, Tools, Bücher, YouTube-Tutorials. Aber die Frage ist: Hast du die Zeit, das Know-how und die betriebswirtschaftlichen Skills, um das auf einem Niveau zu liefern, das Banken, Investoren und Förderstellen überzeugt? Wenn die Antwort “Vielleicht” ist, lautet die eigentliche Antwort: Nein.
Ein Profi bringt nicht nur Erfahrung mit, sondern auch ein Gespür für Plausibilität, Marktmechanik und betriebswirtschaftliche Fallstricke. Er stellt die richtigen Fragen, bevor es jemand anderes tut – und er liefert ein Dokument, das nicht nur gut aussieht, sondern Substanz hat. Das spart dir nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Denn jeder abgelehnte Förderantrag, jeder nicht genehmigte Kredit oder jedes verlorene Investment kostet mehr, als ein professioneller Businessplan.
Aber: Nicht jeder, der behauptet, Businesspläne zu erstellen, ist auch ein Profi. Es gibt zahllose Anbieter, die mit Dumpingpreisen locken – und am Ende Copy-Paste-Vorlagen liefern, die jedem Sachbearbeiter sofort auffallen. Diese Pseudo-Berater erkennst du an drei Dingen:
- Sie liefern binnen 48 Stunden einen “maßgeschneiderten” Plan – ohne Rückfragen.
- Sie verwenden keine oder veraltete Branchenkennzahlen und Quellen.
- Sie preisen sich über Suchmaschinenanzeigen als “von der IHK empfohlen” – was schlichtweg gelogen ist.
Fazit: Lass deinen Businessplan erstellen, wenn du weißt, was du willst – aber nicht, wie du es in eine belastbare Strategie gießt. Und such dir jemanden, der weiß, was er tut – nicht nur, was du hören willst.
Was ein guter Businessplan kostet – und warum 299 Euro nicht reichen
Ein professioneller Businessplan ist kein PDF von der Stange. Er ist ein individuell erarbeitetes Dokument, das auf deine Idee, deine Branche, deine ZielgruppeZielgruppe: Das Rückgrat jeder erfolgreichen Marketingstrategie Die Zielgruppe ist das A und O jeder Marketing- und Kommunikationsstrategie. Vergiss fancy Tools, bunte Banner oder die neueste AI-Content-Spielerei – wenn du nicht weißt, wen du eigentlich erreichen willst, kannst du dir den Rest sparen. Unter Zielgruppe versteht man die definierte Menge an Personen, für die ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Botschaft... und deine Zahlen zugeschnitten ist. Und das kostet Zeit – und Expertise. Wer glaubt, für 299 Euro einen belastbaren Businessplan zu bekommen, der sollte sich fragen, wie ernst er seine Gründung eigentlich nimmt.
Realistische Preise für einen professionell erstellten Businessplan liegen – je nach Komplexität – zwischen 1.500 und 5.000 Euro. Für sehr komplexe Projekte mit internationalem Fokus, Investorenkommunikation und detaillierter Finanzmodellierung kann es auch mehr sein. Dafür bekommst du aber nicht nur ein PDF, sondern ein durchdachtes Konzept, das dich durch deine ersten Jahre trägt.
Was solltest du erwarten? Transparente Kommunikation, fundierte Analysen, individuelle Beratung und eine iterative Zusammenarbeit. Ein guter Anbieter analysiert deine Idee, stellt kritische Fragen, fordert Daten und Quellen – und liefert dann ein Ergebnis, das du auch vor einem Gremium vertreten kannst. Alles andere ist Show.
Und ja: Es gibt Förderungen für Businesspläne. In vielen Bundesländern kannst du dir über das BAFA oder regionale Programme bis zu 80 % der Kosten erstatten lassen. Ein seriöser Anbieter hilft dir dabei, diese Förderungen zu beantragen – ohne “Beratungsabzocke”.
Checkliste: So erkennst du einen professionellen Businessplan
Bevor du einen Businessplan unterschreibst oder ein Angebot annimmst, geh diese Punkte durch. Wenn mehr als zwei davon nicht erfüllt sind: Finger weg.
- Individuelle Beratung vor Angebotsabgabe
- Transparenter Projektablauf mit Feedback-Schleifen
- Markt- und WettbewerbsanalyseWettbewerbsanalyse: Das scharfe Skalpell im Online-Marketing Wettbewerbsanalyse ist kein Kuschelkurs, sondern die knallharte Disziplin, die über Sieg oder Niederlage im digitalen Raum entscheidet. Sie bedeutet, systematisch und datengetrieben zu ermitteln, wer die eigentlichen Gegner sind, was sie tun – und mit welchen Waffen sie kämpfen. Im Kontext von Online-Marketing und SEO ist die Wettbewerbsanalyse der Prozess, bei dem die Strategien,... mit validen Quellen
- Vollständige Finanzplanung: Umsatz, Kosten, Liquidität, Rentabilität
- Realistische Annahmen – keine Wunschzahlen
- Keine automatisierten Textbausteine oder Copy-Paste-Inhalte
- Berücksichtigung deiner beruflichen und persönlichen Situation
- Optional: Unterstützung bei Fördermittel- oder Bankgesprächen
- Klares Impressum, kein “Fantasiename” ohne Ansprechpartner
Du willst mit deinem Unternehmen ernst genommen werden? Dann fang bei deinem Businessplan an. Alles andere ist Selbstsabotage.
Fazit: Businessplan erstellen lassen – der Unterschied zwischen Traum und Strategie
Ein Businessplan ist keine lästige Formalität, sondern die erste ernsthafte Auseinandersetzung mit deiner Geschäftsidee. Und genau deshalb solltest du ihn erstellen lassen – von jemandem, der sich mit Zahlen, Märkten und Strategien auskennt. Nicht, weil du es nicht kannst, sondern weil du es dir und deinem Vorhaben schuldig bist, es richtig zu machen.
Gründen heißt nicht träumen – es heißt planen. Und wer seinen Plan nicht in ein belastbares Konzept gießt, wird schnell merken, dass der Markt keine Rücksicht auf gute Absichten nimmt. Ein professioneller Businessplan ist deshalb kein Kostenfaktor – sondern dein erster unternehmerischer Gewinn.
