Nahaufnahme einer grünen Kontrollleuchte an einem Server in einem Rechenzentrum mit Fokus auf technische Details

All inkl: Profi-Webhosting mit cleverem Rundum-Service

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All-inkl: Profi-Webhosting mit cleverem Rundum-Service – oder doch nur Hosting von der Stange?

Du willst eine performante Website, die nie abstürzt, blitzschnell lädt und bei Google oben mitspielt? Dann vergiss Billighosting und schau dir an, was All-inkl wirklich kann – jenseits vom Marketing-Gewäsch. In diesem Artikel nehmen wir das Webhosting von All-inkl technisch auseinander: von Serverleistung über Support-Qualität bis hin zu SEO-relevanten Features. Keine weichgespülten Werbetexte, sondern Fakten, Benchmarks und eine schonungslose Analyse, ob All-inkl wirklich der Hosting-Provider für Profis ist – oder nur gut verpackter Durchschnitt.

  • Was All-inkl als Webhoster konkret bietet – und was fehlt
  • Technische Infrastruktur: Server, Protokolle, Performance
  • SEO-relevante Hosting-Faktoren: Ladezeiten, Uptime, HTTP/2-Unterstützung
  • Wie gut ist der Support wirklich? Kein Chat, aber dafür echte Admins
  • Backups, Sicherheit, E-Mail-Handling – Basics, die viele verkacken
  • Warum All-inkl bei Preis-Leistung punktet – aber nicht für jeden ideal ist
  • Schritt-für-Schritt: So richtest du dein All-inkl Hosting technisch sauber ein
  • Vergleich mit anderen Anbietern: Ionos, Hetzner, Raidboxes & Co.
  • Für wen sich All-inkl (nicht) lohnt – ein realistischer Blick

All-inkl Webhosting im Überblick: Features, Tarife, Infrastruktur

All-inkl ist seit Jahren eine feste Größe auf dem deutschen Hosting-Markt. Kein Hipster-Startup mit fancy Dashboard, sondern ein bodenständiger Anbieter aus Sachsen, der auf solide Technik, funktionierende Prozesse und transparente Tarife setzt. Klingt langweilig? Ist es nur, wenn du auf Marketing-Show stehst. Denn technisch hat All-inkl mehr unter der Haube als viele denken – wenn man weiß, wo man hinschaut.

Die Hosting-Tarife reichen vom günstigen Privat-Tarif für Einsteiger bis hin zum Premium-Paket für Agenturen und Unternehmen. Alle Tarife laufen auf SSD-Servern, bieten unbegrenzten Traffic, SSL-Zertifikate via Let’s Encrypt, HTTP/2-Unterstützung, Cronjobs und Zugang über SSH. Klingt nach Standard? Ist es – aber im positiven Sinne. Keine künstlichen Limitierungen, keine Abzocke mit unerklärlichen Add-ons. Was du siehst, ist was du bekommst.

Technisch basiert das Hosting auf Apache-Servern mit PHP 7.4 bis 8.2, MariaDB-Datenbanken und umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten per .htaccess. Auch die PHP.ini lässt sich in vielen Bereichen individuell anpassen – was besonders bei performancehungrigen CMS wie WordPress, Joomla oder TYPO3 ein massiver Vorteil ist. Wer will, kann Composer, WP-CLI oder andere Tools direkt per SSH nutzen.

Die Server stehen in Deutschland, genauer gesagt in Dresden. Das hat nicht nur datenschutzrechtliche Vorteile (Stichwort DSGVO), sondern bringt auch niedrige Latenzen für den deutschsprachigen Raum. Die Netzwerkanbindung ist mit bis zu 1 Gbit/s pro Server solide. Keine Cloud-Show, keine Container-Verschachtelung – aber dafür stabile Performance, die sich messen lässt.

Server-Performance, HTTP/2 und Ladezeiten: Wie schnell ist All-inkl wirklich?

Wer über Webhosting spricht, muss über Geschwindigkeit sprechen. Denn Page Speed ist längst ein direkter SEO-Rankingfaktor – und entscheidet außerdem über Conversion, Absprungrate und User Experience. All-inkl wirbt nicht groß mit Performance, liefert aber dennoch ab. In unabhängigen Benchmarks liegen die Ladezeiten regelmäßig im oberen Drittel.

HTTP/2 ist bei All-inkl standardmäßig aktiviert – ein Muss für moderne Websites. Das Protokoll ermöglicht Multiplexing, Header-Kompression und Priorisierung von Ressourcen. Kurz gesagt: Deine Seite lädt schneller, weil mehrere Dateien parallel ausgeliefert werden – ohne mehrere TCP-Verbindungen aufbauen zu müssen. Wer zusätzlich auf Brotli-Kompression setzt (funktioniert mit einem Trick über .htaccess), kann nochmal Ladezeit sparen.

Auch die Time to First Byte (TTFB) ist bei All-inkl konkurrenzfähig. Bei Tests mit WordPress unter realistischen Bedingungen (kein Caching, Standard-Theme) lagen die TTFB-Werte bei unter 200 ms – ein sehr guter Wert. Mit aktivem Caching (z. B. WP Rocket, LiteSpeed Cache) lässt sich das weiter optimieren. Wichtig: All-inkl setzt (noch) nicht auf LiteSpeed, sondern auf Apache – was für einige Performance-Fanatiker ein Wermutstropfen ist.

Und Uptime? Die liegt laut Anbieter bei über 99,9 % – was sich in der Praxis auch bestätigt. Seit Jahren gibt es kaum nennenswerte Ausfälle. Für kritische Projekte lässt sich zusätzlich ein Monitoring über UptimeRobot, Better Uptime oder StatusCake einrichten – und All-inkl reagiert bei echten Problemen in der Regel schneller als viele Cloud-Anbieter mit fancy Statusseiten.

SEO-technisch wichtig: Was dein Hoster für dein Google-Ranking tun kann

Hosting ist SEO? Ja verdammt, Hosting ist SEO. Wer das Gegenteil behauptet, hat die Core Web Vitals nicht verstanden. Denn Ladezeiten, Server-Reaktionszeit, HTTPS, HTTP/2, DNS-Performance und sogar die IP-Nachbarschaft haben Einfluss auf dein Ranking – direkt oder indirekt. Und All-inkl liefert hier eine solide Grundlage.

Erstens: HTTPS per Default. Alle Tarife beinhalten kostenlose SSL-Zertifikate via Let’s Encrypt. Die Einrichtung ist simpel, automatisiert und wird regelmäßig erneuert. Kein manuelles Zertifikats-Drama, kein abgelaufenes HTTPS in der Search Console – so muss das sein.

Zweitens: HTTP/2. Bereits erwähnt, aber doppelt wichtig. HTTP/2 ist ein Muss für moderne Seiten, insbesondere wenn du viele Ressourcen (CSS, JS, Fonts) auslieferst. All-inkl unterstützt das Protokoll seit Jahren ohne Aufpreis – was bei anderen Anbietern bis heute nicht selbstverständlich ist.

Drittens: DNS-Performance. Auch hier punktet All-inkl. Die Nameserver reagieren schnell, Ausfälle sind selten. Wer will, kann externe DNS-Anbieter wie Cloudflare einbinden – aber notwendig ist das nicht zwingend. Für die allermeisten Projekte reicht die All-inkl DNS-Infrastruktur völlig aus.

Viertens: Caching-Strukturen. Kein eigenes Server-Caching wie bei LiteSpeed oder NGINX – aber solide Unterstützung für gängige Cache-Header, .htaccess-Regeln und externe Caching-Tools. Du musst dich halt selbst kümmern. Aber hey – bei SEO geht’s eh nie ohne Eigenverantwortung.

Support, Backups und Admin-Tools: Wie professionell ist der Rundum-Service?

Ein guter Hoster ist nicht nur Technik, sondern auch Support. Und hier überrascht All-inkl viele. Kein Bot-Chat, keine Hotline-Warteschleifen, keine Copy-Paste-Antworten. Stattdessen: echtes Sysadmin-Level per E-Mail – oft in unter 30 Minuten. Wer nachts um 3 Uhr eine DNS-Änderung verhaut, bekommt morgens um 7 eine konkrete, lösungsorientierte Antwort. Das ist selten – und Gold wert.

Telefonischer Support ist ebenfalls möglich – während der Geschäftszeiten. Kein Callcenter, sondern echte Techniker. Und wer’s schriftlich mag, bekommt auf Mails oft schneller Antwort als bei anderen Anbietern auf Tickets. Für viele Entwickler und Agenturen ist das der wahre USP von All-inkl: Support, der nicht nervt, sondern hilft.

Backups? Werden täglich gemacht – und für 7 Tage vorgehalten. Das betrifft sowohl Webspace als auch Datenbanken. Der Clou: Du kannst alte Backups selbst via KAS (Kundenadminsystem) wiederherstellen. Kein Ticket, kein Warten. Einfach klicken – fertig. Für paranoide Admins empfiehlt sich natürlich trotzdem ein zusätzliches externes Backup via FTP oder über ein Plugin wie UpdraftPlus oder Akeeba.

Das KAS selbst ist etwas altbacken im Design, aber funktional. Du kannst Domains verwalten, E-Mail-Konten anlegen, Cronjobs setzen, Subdomains konfigurieren, PHP-Versionen ändern und Logs abrufen. Kein Schnickschnack, kein JavaScript-Overkill – sondern ein Tool für Leute, die wissen, was sie tun.

Schritt-für-Schritt: All-inkl technisch richtig nutzen – von Setup bis SEO

Du willst All-inkl optimal nutzen? Dann reicht es nicht, einfach WordPress zu installieren und Templates zu klicken. Hier kommt der technische Setup, der deine Seite schnell, sicher und SEO-ready macht:

  1. Domain aufschalten und SSL aktivieren
    Im KAS deine Domain hinzufügen, Zielverzeichnis definieren und Let’s Encrypt aktivieren. Achte auf Weiterleitungen von http:// auf https:// – am besten per 301-Redirect in der .htaccess.
  2. PHP-Version einstellen
    Nutze mindestens PHP 8.0 – besser 8.1 oder 8.2, wenn deine Software das unterstützt. Höhere PHP-Versionen bedeuten mehr Performance und Sicherheit.
  3. Datenbank anlegen und CMS installieren
    Im KAS eine neue MariaDB-Datenbank anlegen, Zugangsdaten notieren. Danach WordPress, Joomla oder was auch immer installieren – am besten manuell, nicht per 1-Click.
  4. Caching konfigurieren
    Nutze WP Rocket, W3 Total Cache oder ein anderes Plugin. Ergänze .htaccess um Cache-Control-Header, GZIP-Kompression und Expire-Rules. Optional: externe CDN-Einbindung (z. B. Cloudflare).
  5. robots.txt und XML-Sitemap einrichten
    Sorge dafür, dass keine wichtigen Ressourcen blockiert werden. XML-Sitemap in der Google Search Console einreichen, robots.txt sauber halten.
  6. Backups automatisieren
    Nutze zusätzlich zu den All-inkl-Backups ein externes Tool mit FTP-Upload oder Cloud-Anbindung. Redundanz ist kein Luxus, sondern Pflicht.
  7. Monitoring einrichten
    Verwende UptimeRobot, Better Uptime oder Pingdom, um deine Seite auf Ausfälle und Ladezeiten zu überwachen. Alerts einrichten, damit du schnell reagieren kannst.

Fazit: Für wen lohnt sich All-inkl – und wer sollte weiterziehen?

All-inkl ist kein Hype-Hoster, kein Startup mit buntem Interface und auch kein Preisbrecher. Aber es ist ein technisch sauberer, verlässlicher Anbieter mit starkem Support, stabiler Performance und solider SEO-Basis. Wer ernsthaft online arbeitet – sei es als Agentur, Freelancer oder Betreiber eines mittleren Shops – bekommt hier ein Hosting, das funktioniert. Kein Bling-Bling, aber auch kein Bullshit.

Allerdings: Wer auf LiteSpeed, Node.js, Docker oder skalierbare Cloud-Infrastruktur setzt, wird bei All-inkl an Grenzen stoßen. Hier ist klassisches Shared Hosting angesagt – mit allen Vor- und Nachteilen. Wenn du das weißt und damit arbeiten kannst, ist All-inkl eine der besten Optionen im deutschen Hosting-Markt. Technisch solide, fair bepreist und mit einem Support, der seinen Namen verdient.

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