Bunte Sticky Notes mit Skizzen und Notizen liegen verteilt auf einem Holztisch und veranschaulichen kreative Arbeitsprozesse.

Easy Redmine: Projektmanagement clever und einfach meistern

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Easy Redmine: Projektmanagement clever und einfach meistern

Du hast genug von aufgeblähten PM-Tools, die mehr Konfusion als Klarheit bringen? Willkommen im Club. Easy Redmine verspricht, das Projektmanagement zu vereinfachen – und zwar ohne auf professionelle Features zu verzichten. Aber hält das Tool wirklich, was es verspricht? Wir haben es auseinandergenommen. Spoiler: Wer Excel-Tabellen noch als “Projektplan” bezeichnet, sollte jetzt ganz genau lesen.

  • Was Easy Redmine überhaupt ist – und warum es mehr als nur ein Redmine-Upgrade ist
  • Wie du mit Easy Redmine dein Projektmanagement zentralisieren und automatisieren kannst
  • Welche Funktionen den Unterschied machen: Gantt, Ressourcenplanung, CRM, agile Boards
  • Warum Plugins, Module und APIs Easy Redmine zur PM-Zentrale machen
  • Wie du Easy Redmine datenschutzkonform in der EU einsetzen kannst
  • Die größten Schwächen – und warum sie manchen trotzdem egal sein werden
  • Ein Blick auf Preise, Hosting-Modelle und Open-Source-Vorteile
  • Vergleich mit Asana, Jira und Co – wo Easy Redmine punktet (und wo nicht)
  • Technische Voraussetzungen, Migration und Integration in bestehende Systeme
  • Fazit: Für wen Easy Redmine ein echter Gamechanger ist – und wer die Finger davon lassen sollte

Was ist Easy Redmine? Projektmanagement-Tool mit System – und Substanz

Easy Redmine ist keine neue Erfindung, sondern ein intelligenter Reboot des altgedienten Redmine. Redmine selbst ist ein Open-Source-Projektmanagementsystem, das vor allem durch seine Flexibilität und Plugin-Struktur bekannt wurde. Easy Redmine geht einen entscheidenden Schritt weiter: Es packt moderne Usability, leistungsstarke PM-Funktionen und Business Intelligence in eine Oberfläche, die man 2025 auch wirklich benutzen will – ohne dafür Informatik zu studieren.

Im Kern bleibt Easy Redmine ein webbasiertes Projektmanagement-Tool, das auf Ruby on Rails basiert – genau wie das Original. Aber es wurde umfassend erweitert: neue Benutzeroberfläche, integrierte Gantt-Diagramme, Ressourcenmanagement, Zeittracking, Helpdesk, agile Boards, CRM und sogar ein WBS-Modul (Work Breakdown Structure). Alles modular, alles skalierbar, alles über eine zentrale Plattform steuerbar.

Für Techies interessant: Easy Redmine ist vollständig API-fähig, unterstützt REST und SOAP, bietet LDAP-Integration, SSO (Single Sign-On) und lässt sich On-Premise oder in der Cloud betreiben. Das macht es für Unternehmen jeder Größe interessant – vom Startup bis zum Konzern mit ISO-Audits und DSVGO-Paranoia.

Anders gesagt: Easy Redmine ist Redmine auf Steroiden – aber ohne die unkontrollierten Nebenwirkungen. Es ist das PM-Tool für Leute, die Excel-Projektpläne hassen, Jira übertrieben finden und Asana für Kinderspielzeug halten. Aber eben auch für IT-Verantwortliche, die Sicherheit, Erweiterbarkeit und Kontrolle brauchen.

Funktionen, die zählen: Gantt, Ressourcen, Agile & Co im Fokus

Easy Redmine hebt sich nicht durch ein hübsches UI ab – sondern durch Funktionen, die in echten Projekten wirklich gebraucht werden. Und davon hat das System einige. Hier sind die wichtigsten Module, die das Tool für professionelle Projektleiter zur Waffe machen:

  • Gantt-Diagramme: Voll interaktiv, mit Drag-and-Drop, kritischem Pfad, Abhängigkeiten, Meilensteinen und Ressourcenanzeige. Kein Plugin-Krampf mehr, sondern nativ integriert.
  • Ressourcenmanagement: Plane nicht nur Aufgaben, sondern Kapazitäten. Wer ist wann verfügbar? Wer ist überbucht? Wer hat Leerlauf? Easy Redmine zeigt’s – visuell und datenbasiert.
  • Agile Boards & SCRUM: Kanban, Product Backlogs, Sprints, Velocity – alles da. Anders als bei Jira aber ohne die Konfigurationshölle.
  • Zeiterfassung & Budgetierung: Arbeitszeiten erfassen, Budgets tracken, Soll-Ist-Vergleiche in Echtzeit – direkt im Task, nicht über zehn Exporte.
  • Helpdesk-Modul: Supporttickets, SLA-Tracking, E-Mail-Integration – ideal für IT-Teams oder externe Dienstleister.
  • CRM & Sales Management: Kontakte, Leads, Opportunities – als Erweiterung für alle, die Projekte UND Kunden im Blick behalten müssen.

Diese Module sind nicht nur da – sie funktionieren. Die Synchronisierung zwischen Aufgaben, Ressourcen und Zeitplänen ist durchdacht. Die Usability ist nicht fancy, aber effizient. Und das Reporting? Ein Traum für jeden Controller mit KPI-Zwangsstörung.

Das Beste: Alles ist modular. Du brauchst kein CRM? Dann nutz es nicht. Du willst nur Gantt, Ressourcen und Zeiterfassung? Kein Problem. Die Skalierbarkeit ist eines der größten Pluspunkte von Easy Redmine – und ein klarer Vorteil gegenüber monolithischen Tools wie Jira oder MS Project.

API, Plugins, Integrationen – warum Easy Redmine technisch überzeugt

Projektmanagement ist selten ein isolierter Prozess. Es muss sich in bestehende IT-Landschaften integrieren lassen – und genau hier liefert Easy Redmine ab. Die API-Doku ist sauber, REST und SOAP werden unterstützt, und es existieren bereits dutzende Integrationen zu Tools wie Git, GitHub, Jenkins, Slack, MS Teams, Nextcloud, Google Kalender oder Outlook.

Plugins sind ein weiteres Asset. Easy Redmine bietet nicht nur eigene Erweiterungen, sondern auch eine Plattform für Drittanbieter-Plugins. Die Plugin-Installation ist nicht mehr der Albtraum wie bei Vanilla-Redmine, sondern läuft über einen integrierten Plugin-Manager. Updates? Automatisiert. Kompatibilität? Geprüft. Ein technischer Gamechanger für Admins mit Verantwortung.

LDAP und Active Directory Integration ist ebenfalls möglich – inklusive rollenbasierter Rechtevergabe. Damit lässt sich Easy Redmine problemlos in bestehende Benutzerverzeichnisse einbinden. Zwei-Faktor-Authentifizierung, SSO und rollenbasierte Zugriffskontrolle sind mit an Bord – also auch für sicherheitskritische Umgebungen geeignet.

Und dann wäre da noch die On-Premise-Option. Während Tools wie Asana oder Monday.com ausschließlich in der Cloud leben (und damit für viele Unternehmen ein No-Go sind), kann Easy Redmine auf eigener Infrastruktur betrieben werden. Volle Datenhoheit, volle Kontrolle – DSGVO lässt grüßen.

Preis, Hosting, Datenschutz – was kostet der Spaß und wie sicher ist er?

Easy Redmine ist kein Gratis-Tool. Aber es ist auch kein Preismonster. Die Kostenstruktur ist transparent und modular: Du zahlst für die Module, die du nutzt. Die Preise starten bei ca. 25 Euro pro Nutzer und Monat, steigen aber je nach Feature-Set, Hosting-Modell und Nutzerzahl. Für viele KMUs immer noch günstiger als Jira Enterprise oder MS Project Server – bei vergleichbarem oder besserem Funktionsumfang.

Das Hosting ist wählbar: Cloud (EU-Hosting, ISO 27001-zertifiziert) oder On-Premise (eigene Server, eigene Verantwortung). Die Cloud-Instanzen sind DSGVO-konform, die Datenhaltung erfolgt in Europa, Backups werden täglich erstellt, und es gibt eine klare Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

Open-Source-Nerds aufgepasst: Easy Redmine basiert auf Redmine, ist aber selbst nicht vollständig Open Source. Der Kernel ist offen, viele Module sind proprietär. Das bedeutet: Du kannst einiges anpassen, aber nicht alles neu schreiben. Für viele Unternehmen ein akzeptabler Kompromiss, für Puristen ein Dealbreaker.

Support gibt’s per E-Mail, Chat, Telefon und in Form eines umfangreichen Helpdesk-Portals inklusive Wissensdatenbank und Video-Tutorials. Auch Schulungen und individuelle Beratung werden angeboten – gegen Aufpreis, natürlich.

Vergleich mit Jira, Asana & Co – wo Easy Redmine glänzt (und wo nicht)

Easy Redmine positioniert sich irgendwo zwischen Jira (Enterprise-Overkill) und Asana (Startup-Spielzeug). Und das ziemlich clever. Denn es bietet die Tiefe von Jira, ohne dessen Komplexität. Und es übertrifft Asana funktional um Längen, ohne dessen UX-Verspieltheit zu verlieren.

Gegen Jira punktet Easy Redmine mit besserer Usability, schnellerer Einrichtung und modularem Aufbau. Weniger Overhead, weniger Admin-Aufwand, mehr Fokus auf Projektarbeit. Für Teams, die keine ganze Atlassian-Infrastruktur brauchen, ist das ein riesiger Vorteil.

Im Vergleich zu Asana, Trello oder Monday.com überzeugt Easy Redmine mit professionellen Features wie Ressourcenmanagement, Gantt, Budgetierung und Zeiterfassung – also allem, was über “Aufgabe zuweisen und abhaken” hinausgeht.

Wo Easy Redmine schwächelt? Im UI-Design. Es ist funktional, aber nicht sexy. Wer auf Pixel-Perfektion und Fancy Transitions steht, wird hier nicht glücklich. Auch die Lernkurve ist steiler als bei Asana & Co – dafür bekommst du aber auch mehr Substanz.

Und was ist mit Performance? Die ist solide. Nicht blitzschnell, aber stabil. Bei großen Instanzen kann es zu Ladezeiten kommen, besonders bei komplexen Gantt-Diagrammen. Aber das ist kein Easy-Redmine-Problem – das ist ein Naturgesetz im Projektmanagement.

Fazit: Für wen Easy Redmine das richtige Tool ist – und für wen nicht

Easy Redmine ist kein Tool für Leute, die “Projektmanagement” mit To-do-Listen gleichsetzen. Es ist ein System für Unternehmen und Teams, die echte Projekte planen, steuern, analysieren und optimieren müssen – mit allem, was dazugehört: Ressourcen, Budgets, Zeit, Prioritäten und Reporting.

Wer ein Tool sucht, das sich in bestehende Systeme integrieren lässt, DSGVO-konform ist, professionelles PM ermöglicht und trotzdem nicht nach Konzern-IT riecht, wird mit Easy Redmine glücklich. Wer hingegen ein hippes UI, Gamification und Social-Media-Feeling braucht, sollte woanders suchen. Easy Redmine ist nicht cool – aber verdammt kompetent.

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