Fingerboard Blackriver: Profis, Tricks & Setup-Insights für echte Tech-Rider
Fingerboarding ist keine Kinderei. Es ist ein verdammter Mikrokosmos aus Präzision, Style und Engineering – und Blackriver ist der Platzhirsch, der dieses Spiel auf Pro-Level hebt. Wenn du wissen willst, warum Profis auf 96mm schwören, was ein Setup wirklich kann und welche Tricks auf echten Blackriver-Rails knallen – dann lehn dich zurück. Oder besser: spann deine Finger. Hier kommt das ultimative Deep Dive zu Fingerboard Blackriver – fernab vom Spielzeugimage, vollgepackt mit Technik, Setup-Tuning und Szene-Real Talk.
- Warum Blackriver-Fingerboards der Goldstandard im Miniatur-Skateboarding sind
- Welche Komponenten dein Setup wirklich braucht – und welche du vergessen kannst
- Wie Profis ihre Boards fahren – Trucks, Wheels, Bushings & Shape-Insider
- Welche Blackriver-Rails, Parks & Ramps das Beste aus deinem Riding rausholen
- Die besten Tricks für Anfänger, Fortgeschrittene und Pros (inkl. Tech-Tipps)
- Warum ein gutes Fingerboard-Setup kein Spielzeug ist – sondern ein Tool
- Wie du dein Fingerboard richtig pflegst und dauerhaft smooth hältst
- Die wichtigsten Szene-Player und warum Blackriver mehr als eine Marke ist
Blackriver Fingerboards: Warum sie das Maß aller Dinge sind
Wer bei Fingerboarding an Plastik-Decks und schwergängige Trucks denkt, hat entweder seit 2006 keine Szene-News mehr gelesen oder war nie wirklich drin. Blackriver, gegründet 1999 in Deutschland, hat das Game von Grund auf verändert. Während Tech Decks noch als Spielzeug durchgehen, ist Blackriver längst OEM-Produzent für High-End-Setups. Die Decks? Handmade in Germany. Die Trucks? CNC-gefräst, mit echter Achsengeometrie. Die Wheels? Präzisionsgelagert. Willkommen in der Welt, in der Fingerboarding nicht Kopie, sondern Miniatur-Original ist.
Die Boards sind in 32mm, 34mm und 96mm erhältlich – letzteres ist der neue Standard für Pros. Warum? Mehr Kontrolle, mehr Pop, mehr Realismus. Die Decks bestehen aus 5 Lagen Ahornholz, sind gepresst, lackiert und besitzen einen Shape, der sich an echten Skateboards orientiert. Concave, Nose, Tail – alles da. Nur eben im Maßstab 1:8.
Was Blackriver besonders macht, ist nicht nur die Qualität, sondern die Konsequenz. Keine Kompromisse im Material, keine halbherzigen Ramps. Wenn du ein Blackriver-Rail in der Hand hast, spürst du sofort: Das ist kein Spielzeug, das ist Equipment. Und genau das macht sie zum Standard für Contests, Video-Parts und ernsthafte Rider weltweit.
Die Marke arbeitet eng mit Szenegrößen zusammen – von Elias Assmuth bis Mike Schneider – und entwickelt Produkte, die auf realem Feedback basieren. Es ist kein Zufall, dass fast jeder Pro mit einem Blackriver-Setup unterwegs ist. Und wer einmal auf einem gefahren ist, weiß: Alles andere fühlt sich wie ein Rückschritt an.
Zusammengefasst: Wenn du ernsthaft Fingerboarding betreiben willst, führt an Blackriver kein Weg vorbei. Es ist der Unterschied zwischen Hobby und Handwerk. Zwischen Spielzeug und Werkzeug. Zwischen “Ich probier das mal” und “Ich fahr das Ding wie ein Pro”.
Fingerboard Setup: Diese Komponenten entscheiden über Kontrolle & Style
Ein Fingerboard ist mehr als ein Stück Holz mit vier Rollen. Es ist ein System – und wie bei jedem System zählt jede Komponente. Wer glaubt, ein gutes Deck reicht, irrt gewaltig. Nur das perfekte Zusammenspiel von Deck, Trucks, Wheels, Bushings und Tape sorgt für ein Setup, das funktioniert – und nicht nur gut aussieht.
1. Deck: Das Herzstück des Setups. Blackriver bietet verschiedene Shapes und Breiten – von klassisch bis Wide. Der Shape bestimmt, wie viel Pop du bekommst und wie sich das Board unter den Fingern anfühlt. Pro-Tipp: 34mm ist der Sweet Spot zwischen Kontrolle und Realismus.
2. Trucks: Blackriver Trucks (BRTs) sind der Industriestandard. Sie bieten echtes Kingpin-Design, ausbalancierte Geometrie und eine Präzision, die du bei Billigtrucks vergeblich suchst. Achsbreiten variieren – bei 32mm-Decks BRTs Classic, bei 34mm besser BRTs Wide.
3. Wheels: Blackriver Wheels (BRR) sind mit ABEC-ähnlichen Miniaturkugellagern ausgestattet. Es gibt verschiedene Härtegrade (Hard, Soft) und Shapes (Street, Park, Bowl). Für Tech-Tricks sind softere Wheels besser – mehr Grip, bessere Kontrolle.
4. Bushings: Die kleinen Gummis zwischen Baseplate und Hanger. Sie beeinflussen, wie responsiv dein Board lenkt. Blackriver bietet verschiedene Härten – Medium ist meist der beste Kompromiss. Wer’s loose mag, nimmt weichere Varianten.
5. Tape: Grip Tape ist kein Detail – es ist die Verbindung zwischen dir und dem Board. BRR bietet eigenes Tape, das sich rauer, dichter und realistischer anfühlt als das klassische Schaumstoffzeug. Mehr Grip = mehr Kontrolle.
Blackriver Ramps & Obstacles: So wird dein Park zur Pro-Zone
Ein gutes Fingerboard braucht Raum – und Blackriver liefert die besten Ramps, Rails und Parks überhaupt. Aus Holz gefräst, mit Metallkanten versehen, für den Dauergebrauch gebaut. Kein Plastik, kein Hohlraum, kein Wackeln. Wer einmal eine Blackriver-Ramp gefahren ist, weiß: Alles andere ist Alibi.
Das Sortiment reicht von einfachen Curbs über legendäre Rails bis zu modularen Parks. Klassiker wie die “Box 7” oder die “Iron Rail Low” sind in fast jedem Setup zu finden. Warum? Weil sie die perfekte Balance aus Trickbarkeit und Realismus bieten.
Und ja – die Dinger sind teuer. Aber Qualität hat ihren Preis. Wer auf 3-Euro-China-Rails fährt, riskiert nicht nur schlechte Performance, sondern auch Frust. Denn wenn dein Rail bei jedem Grind verrutscht, kannst du keine sauberen Lines fahren. Punkt.
Interessant ist auch, wie Blackriver seine Parks aufbaut: modular, erweiterbar, upgradefähig. Du kannst klein anfangen und deinen Park Schritt für Schritt erweitern. Für Content-Creator ein Traum, für Rider eine Spielwiese.
Wer’s ernst meint mit Fingerboarding, braucht mindestens drei Obstacles: ein Rail, ein Manualpad und eine Bank oder Quarter. Damit deckst du die wichtigsten Trickkategorien ab – und kannst Lines fahren, die sich wie echte Street-Sessions anfühlen.
Fingerboard Tricks: Von Ollie bis Hardflip – Technik, Timing, Taktik
Tricks auf dem Fingerboard sind kein Zufall. Sie sind das Ergebnis von Timing, Technik und Setup-Know-how. Und sie skalieren: Was für Anfänger wie Magie wirkt, wird mit Training zur Routine. Aber nur, wenn du verstehst, wie die Mechanik dahinter funktioniert – und dein Setup stimmt.
Basics: Ollie, Shuvit, Kickflip – das sind die Grundpfeiler. Ohne sauberen Ollie brauchst du über Flip-Tricks gar nicht erst nachdenken. Wichtig: Pop aus dem hinteren Finger, Slide mit dem vorderen. Klingt einfach – ist es nicht. Aber mit einem Blackriver-Setup fühlt es sich zumindest nicht mehr wie Glücksspiel an.
Intermediates: Heelflip, 360 Shuvit, Varial Flip. Hier spielt das Setup eine noch größere Rolle. Zu loose Trucks? Kein Pop. Zu harte Wheels? Kein Grip. Die Feinjustierung macht den Unterschied. Und: Üben, üben, üben.
Advanced: Hardflips, Treflips, Impossible – hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Diese Tricks erfordern nicht nur Technik, sondern auch Setup-Perfektion. Die meisten Pros modifizieren ihre Bushings und fahren spezielle Concave-Shapes, um maximale Kontrolle zu behalten.
Rail- und Ledge-Tricks: Boardslide, Smith, Feeble, Nosegrind – wer auf Rails unterwegs ist, muss Timing und Balance perfekt koordinieren. Ein gutes Tape und präzise Trucks sind hier Pflicht. Und ja – auch Wax hilft. Blackriver bietet spezielles Curb Wax für smoothe Slides.
Combo-Lines: Der heilige Gral. Flip-in, Grind, Flip-out. Hier brauchst du einen sauberen Park, ein abgestimmtes Setup und Skills. Mit einem Blackriver-Fingerboard? Machbar. Mit einem Toy-Deck? Vergiss es.
Pflege, Tuning & Szene: So bleibst du relevant – und dein Setup auch
Ein Fingerboard ist wie ein echtes Skateboard: Es lebt, altert und braucht Pflege. Wer sein Setup vernachlässigt, wird schnell merken, dass Tricks nicht mehr klappen – oder schlimmer: das Board bricht. Hier ein paar Tipps, wie du dein Blackriver-Setup in Schuss hältst:
- Wheels reinigen: Staub und Schmutz setzen sich in den Lagern fest. Mit einem Pinsel und Isopropanol bekommst du sie wieder smooth.
- Trucks justieren: Lockere oder ziehe die Kingpin-Schraube je nach Bedarf. Zu fest = kein Lenken, zu locker = instabil.
- Grip Tape säubern: Mit einer alten Zahnbürste und etwas Wasser kannst du das Tape wieder aufrauen – für besseren Grip.
- Deck checken: Splitter oder Risse? Zeit für ein neues. Blackriver bietet regelmäßig neue Designs und Shapes.
- Bushings upgraden: Wenn dein Board nicht mehr sauber lenkt, sind die Bushings durch. Austausch kostet fast nichts, bringt aber viel.
Zur Szene: Blackriver ist mehr als eine Marke – sie ist Zentrum der globalen Fingerboard-Community. Mit dem Blackriver Store Berlin, internationalen Contests (Fast Fingers) und einer wachsenden Creator-Szene auf YouTube und Instagram ist die Marke omnipräsent. Wer sich ernsthaft mit Fingerboarding beschäftigt, kommt an der Szene nicht vorbei – und damit auch nicht an Blackriver.
Ob du nun Rider, Sammler, Content-Macher oder einfach nur Fingerboard-Nerd bist – es lohnt sich, tiefer einzutauchen. Denn Fingerboarding ist nicht nur ein Trend. Es ist eine Kultur. Und Blackriver ist ihr Backbone.
Fazit: Blackriver ist kein Gimmick – es ist die Essenz des Fingerboardings
Fingerboard Blackriver ist nicht einfach „die bessere Marke“. Es ist die Benchmark. Wer dieses Level einmal erlebt hat, kehrt nicht mehr zu Plastikdecks und Billigwheels zurück. Weil du die Kontrolle spürst. Weil dein Setup funktioniert. Weil du endlich Tricks landest, die vorher unmöglich waren.
Also: Wenn du Fingerboarding ernst nimmst – tu es richtig. Investiere in ein Setup, das dir Kontrolle gibt. In Obstacles, die dir Progression ermöglichen. Und in Know-how, das dich wirklich weiterbringt. Blackriver ist nicht billig. Aber es ist jeden Cent wert. Und wer echt fahren will – fährt Blackriver.
