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Fyrst: Digitales Geschäftskonto für smarte Gründer

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Fyrst: Digitales Geschäftskonto für smarte Gründer, die keinen Bock auf Banken haben

Du bist Gründer, willst dein Business skalieren, aber hast keine Lust, dir von einer Sparkassen-Filiale erklären zu lassen, warum du einen Faxauftrag brauchst, um deine IBAN zu ändern? Willkommen in der Realität des deutschen Bankwesens – und gleichzeitig in der Zukunft: Fyrst. Denn dieses digitale Geschäftskonto ist nicht nur ein Tool, sondern ein Statement gegen Bürokratie, Papierkram und analoge Prozesse. Was Fyrst kann, was es nicht kann, und ob es dein Business wirklich voranbringt – hier kommt die ungeschönte Analyse.

  • Was Fyrst ist – und warum es mehr ist als nur ein Online-Konto
  • Für wen sich Fyrst eignet – und wer besser die Finger davon lässt
  • Welche Features Gründer wirklich weiterbringen – und welche nur Buzzwords sind
  • Wie sich Fyrst gegenüber klassischen Banken und FinTechs positioniert
  • Ein tiefer Blick auf Schnittstellen, Buchhaltung, API und Automatisierung
  • Was Fyrst beim Thema Sicherheit, Compliance und DSGVO liefert
  • Kosten, Gebühren und das Preis-Leistungs-Verhältnis im Härtetest
  • Warum Fyrst kein Spielzeug ist – sondern ein Werkzeug für digitale Unternehmer
  • Klare Vorteile, ehrliche Schwächen – und ein Fazit ohne Marketingsprech

Was ist Fyrst? Digitales Geschäftskonto trifft auf echte Bankinfrastruktur

Fyrst ist ein digitales Geschäftskonto – aber nicht irgendeines. Es ist ein hybrides Konstrukt aus FinTech-Benutzeroberfläche und echter Bankenpower im Rücken. Warum das wichtig ist? Weil viele Neo-Banken zwar hip aussehen, aber bei der ersten echten Herausforderung – sagen wir mal SEPA-Lastschrift oder DATEV-Kompatibilität – einfach implodieren. Fyrst dagegen basiert auf der Infrastruktur der Deutschen Bank. Ja, genau: diese konservative Großbank mit den dunklen Anzügen. Und genau das ist der strategische Vorteil.

Die Idee von Fyrst: Gründer, Freelancer und kleine Unternehmen sollen ein schnelles, digitales, aber gleichzeitig robustes Geschäftskonto bekommen – ohne Filialbesuche, ohne Papierformulare, aber mit echter Kontonummer, deutschem IBAN und solider Backend-Technologie. Dazu gibt’s eine Web-App, eine Mobile-App, diverse Integrationen und das Versprechen, dass man als Gründer nicht mehr mit dem Steuerberater und der Bank gleichzeitig telefonieren muss, nur um eine Umsatzsteuervoranmeldung zu verstehen.

Im Unterschied zu klassischen FinTechs wie N26 oder Kontist verzichtet Fyrst auf Spielereien wie “smarte Budgettöpfe” und konzentriert sich auf funktionale Basics: Buchhaltung, Banking, Schnittstellen. Das ist nicht sexy, aber effektiv. Und wenn du dein Unternehmen ernst nimmst, willst du Effektivität – keine animierten Avatare in deiner Banking-App.

Fyrst bietet zwei Modelle: Base (kostenlos) und Complete (mit monatlicher Gebühr). Beide richten sich explizit an Geschäftskunden – also keine Privatkonten, kein doppelter Nutzungszweck. Wer nur sein Gehalt parken will, ist hier falsch. Wer dagegen seine Rechnungen, Buchhaltung und Banking zentralisieren will, könnte genau richtig sein.

Fyrst für Gründer: Wer profitiert – und wer lieber weiterziehen sollte

Fyrst zielt klar auf Gründer, Freelancer, Selbstständige und kleine Unternehmen. Wer gerade gegründet hat oder kurz davor steht, ein Gewerbe anzumelden, bekommt mit Fyrst ein Konto, das sofort einsatzbereit ist – inklusive Online-Identifizierung, Echtzeit-Banking und Zugriff auf alle Funktionen ab Tag 1. Keine Wartezeit, kein Papierkram. Das klingt wie ein Klischee aus der FinTech-Werbung, ist hier aber Realität.

Besonders attraktiv ist Fyrst für technikaffine Gründer, die ihre Buchhaltung nicht mehr in Excel machen wollen. Die DATEV-Schnittstelle, die Integration mit Buchhaltungs-Tools wie Lexoffice oder sevDesk, und die automatisierte Kategorisierung von Umsätzen machen Fyrst zu einem echten Workflow-Booster. Wer seine Prozesse automatisieren will, kann mit Fyrst direkt loslegen – ohne Zusatztools, Workarounds oder API-Frickelei.

Weniger geeignet ist Fyrst für Unternehmen mit komplexen Finanzstrukturen, vielen Unterkonten oder internationalem Zahlungsverkehr auf hohem Niveau. Zwar gibt es internationale Überweisungen, aber keine Fremdwährungskonten, keine Multi-Konten-Struktur und keine dedizierten Ansprechpartner für individuelle Finanzberatung. Auch Start-ups mit VC-Funding, Cap Tables und komplexer Liquiditätsplanung stoßen schnell an Grenzen.

Ebenso: Wer aus Prinzip mit Bargeld hantiert, ist bei Fyrst fehl am Platz. Einzahlungen sind nur über Umwege möglich, Bargeldabhebungen funktionieren ausschließlich über girocard und sind begrenzt. Kurz: Fyrst ist digital gedacht – und hat keine Geduld für analoge Nostalgiker.

Features, Schnittstellen und Automatisierung: Was Fyrst technisch draufhat

Wer heute gründet, denkt in Workflows. Und genau hier liefert Fyrst solide ab. Das digitale Geschäftskonto bietet nicht nur eine Banking-Oberfläche, sondern eine Vielzahl an API-Schnittstellen, automatisierten Prozessen und Integrationen in Drittsysteme. Für viele Gründer ist das der entscheidende Faktor, um nicht jeden Monat Stunden mit Belegsuche und Transaktionsabgleich zu verschwenden.

Ein Herzstück ist die DATEV-Schnittstelle. Sie ermöglicht die automatische Übergabe von Buchungsdaten an den Steuerberater – ohne Export-Import-Zirkus oder PDF-Bastelei. Auch Tools wie Lexoffice, sevDesk oder FastBill lassen sich direkt anbinden. Damit wird aus Fyrst nicht nur ein Konto, sondern ein zentrales Element deiner Finanzarchitektur.

Ein weiteres technisches Highlight: API-Zugang. Zwar ist dieser nicht offen im Sinne eines Open-Banking-Modells mit voller Dokumentation, aber es gibt Zugriffsmöglichkeiten für spezialisierte Anwendungen. Wer also eigene Automatisierungen bauen will – etwa für monatliche Reports, Liquiditätsplanung oder automatisierte Rechnungserstellung – hat mit Fyrst eine brauchbare Basis.

Zusätzlich gibt es Features wie Umsatzkategorisierung, automatisierte Steuerberechnung, Überweisungs-Vorlagen und eine mobile App mit Push-Benachrichtigungen für jede Transaktion. Das ist kein Rocket Science, aber genau das, was man als Gründer täglich braucht. Und das Ganze läuft stabil, schnell und ohne optische Schnörkel – was man von manch anderem Anbieter nicht behaupten kann.

Sicherheit, Datenschutz und regulatorische Integrität: Kein Spielraum für Kompromisse

Banking bedeutet Vertrauen. Und Vertrauen basiert auf Sicherheit. Fyrst punktet hier doppelt: Erstens durch die technische Infrastruktur der Deutschen Bank, zweitens durch die Einhaltung aller regulatorischen Anforderungen nach deutschem und EU-Recht. Anders als viele FinTechs, die auf Drittpartner oder ausländische Banken setzen, läuft bei Fyrst alles über ein deutsches Kreditinstitut. Das bedeutet: Einlagensicherung, DSGVO-Konformität, BaFin-Aufsicht.

Technisch setzt Fyrst auf Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), PSD2-konforme Schnittstellen, verschlüsselte Datenübertragung und regelmäßige Security Audits. Die mobile App erlaubt biometrische Authentifizierung (Face ID, Fingerprint) und lässt sich per Fernzugriff sperren. Auch die API-Zugriffe sind durch Token und Session-Management abgesichert.

Besonders wichtig für Gründer, die mit sensiblen Kundendaten arbeiten: Fyrst speichert Daten ausschließlich auf Servern innerhalb der EU und erfüllt alle Anforderungen der DSGVO – inklusive Löschkonzepten, Zugriffskontrolle und Privacy by Design. Wer also im Bereich Coaching, E-Commerce oder Digital Services unterwegs ist, kann sich auf eine saubere Datenbasis verlassen.

Auch beim Thema Compliance gibt es keine faulen Kompromisse. KYC-Prozesse (Know Your Customer) laufen vollständig digital über Video-Ident, die Kontoführung ist transparent, und Verdachtsmeldungen nach Geldwäschegesetz werden automatisiert geprüft. Das ist nicht sexy – aber notwendig, wenn man als Unternehmer nicht irgendwann mit eingefrorenen Konten aufwacht, weil die Bank ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat.

Kosten, Tarife und Preis-Leistungs-Verhältnis: Was Fyrst wirklich kostet

Fyrst bietet zwei Preismodelle: Base (kostenlos) und Complete (10 Euro/Monat). Das Base-Modell richtet sich an Solo-Gründer mit wenigen Transaktionen. Enthalten sind ein kostenloses Girokonto, 50 Buchungsposten im Monat, eine digitale Mastercard Debit und alle Grundfunktionen der App. Wer mehr will – etwa zusätzliche Buchungsposten, eine girocard oder erweiterte Funktionen – greift zum Complete-Modell.

Im Vergleich zu klassischen Geschäftsbanken ist Fyrst preislich ein No-Brainer. Keine Kontoführungsgebühren im Base-Modell, transparente Kostenstruktur, keine versteckten Gebühren für SEPA-Überweisungen oder Online-Banking. Selbst internationale Überweisungen sind möglich – allerdings zu marktüblichen Konditionen, also nicht unbedingt günstig, aber fair.

Besonders positiv fällt auf, dass Fyrst keine Zusatzpakete oder unverständlichen Preisstaffelungen anbietet. Alles ist klar ersichtlich, monatlich kündbar, ohne Mindestlaufzeit. Das ist in einer Branche, die gerne mit Fußnoten und AGB-Tricks arbeitet, fast schon revolutionär ehrlich.

Was fehlt? Bargeldeinzahlungsmöglichkeiten und eine Kreditkartenoption (aktuell nur Debit). Auch Dispokredite oder Finanzierungslösungen sind nicht Bestandteil des Angebots. Wer Liquidität braucht, muss also externe Lösungen suchen – oder hoffen, dass Fyrst in Zukunft mit Partnerangeboten nachlegt.

Fazit: Fyrst ist nicht perfekt – aber verdammt nah dran

Fyrst ist kein Wunderkind und kein Alleskönner. Aber es ist ein verdammt solides, digitales Geschäftskonto für smarte Gründer, die keine Zeit für Bankgespräche und Papierformulare verschwenden wollen. Die Verbindung aus technischer Flexibilität, solider Infrastruktur und ehrlicher Preisstruktur macht Fyrst zu einem der besten Angebote im Markt – zumindest für Einzelunternehmer, Freelancer und kleine Teams.

Wer weiß, was er will, und keine Lust mehr auf Banken-Bullshit hat, findet in Fyrst einen Partner, der funktioniert, nicht nervt und mitdenkt. Klar, es gibt Schwächen – aber keine dealbreaking Red Flags. Und das allein ist im deutschen Banking-Markt schon eine kleine Revolution wert.

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