Gleichermaßen Synonym: Präzise Alternativen für Profis entdecken

Nahaufnahme eines aufgeschlagenen Buchs mit handschriftlichen Notizen, ideal für Beiträge zu Bildung oder Wissensmanagement

Gleichermaßen Synonym: Präzise Alternativen für Profis entdecken

Du willst „gleichermaßen“ schreiben, aber dir kommt das Wort vor wie ein steifes Relikt aus der Verwaltungshölle? Dann willkommen im Club. Dieser Artikel zerlegt das Wort „gleichermaßen“ in seine Einzelteile, zeigt dir messerscharfe Synonyme, erklärt, wann du welches verwenden solltest – und warum der Unterschied zwischen „ebenso“ und „gleichzeitig“ mehr ist als nur semantisches Geplänkel. Für alle, die Texte schreiben, die wirklich sitzen müssen.

Was „gleichermaßen“ wirklich bedeutet – und warum du es nicht inflationär einsetzen solltest

Das Adverb „gleichermaßen“ wird oft verwendet, um auszudrücken, dass zwei oder mehrere Dinge in identischer Weise zutreffen. Es bedeutet so viel wie „in gleicher Weise“, „ebenso“, „zugleich“ oder „gleichzeitig“. Klingt erstmal harmlos – ist aber inhaltlich oft vage und stilistisch schwerfällig.

Die größte Schwäche des Wortes liegt in seiner Unschärfe. Wird es genutzt, um Gleichwertigkeit auszudrücken? Oder Gleichzeitigkeit? Oder Gleichbehandlung? Die semantische Bandbreite ist riesig – und genau das macht es zur Stilfalle. Wer „gleichermaßen“ als Allzweckwaffe einsetzt, sagt oft weniger präzise, was er eigentlich meint.

Und dann ist da noch der Stilbruch: „Gleichermaßen“ klingt formell, teilweise altertümlich, fast schon bürokratisch. In einem modernen Text – insbesondere im Kontext von Marketing, UX oder SEO – wirkt das Wort oft deplatziert. Es ist ein typischer Fall von „klingt wichtig, ist aber schwammig“.

Wer professionell schreibt, muss präzise schreiben. Und das heißt: Wörter verwenden, die exakt das ausdrücken, was gemeint ist – nicht mehr, nicht weniger. Die Suche nach einem Synonym für „gleichermaßen“ ist deshalb keine semantische Spielerei, sondern ein notwendiger Schritt zu besserem Text.

Synonyme für „gleichermaßen“ – und wann du welches verwenden solltest

Die gute Nachricht: Es gibt eine ganze Reihe brauchbarer Synonyme für „gleichermaßen“. Die schlechte Nachricht: Viele davon sind nur unter bestimmten Bedingungen wirklich passend. Wer einfach „ebenso“ statt „gleichermaßen“ einsetzt, ohne den Kontext zu prüfen, produziert schnell Unsinn.

Hier sind die wichtigsten Alternativen – mit Erklärung und Beispielen:

Wichtig ist, den Bedeutungsraum zu prüfen. „Gleichermaßen“ suggeriert Gleichbehandlung oder Gleichwertigkeit – aber das bedeutet nicht automatisch auch „gleichzeitig“. Wer hier nicht differenziert, schreibt am Leser vorbei.

Und wer SEO ernst nimmt, weiß: semantische Präzision ist kein Luxus. Wer mit „gleichermaßen“ inhaltlich schwammige Aussagen macht, produziert Text, der weder für Leser noch für Maschinen maximal verständlich ist. Google liebt Klartext – nicht Floskeln.

Wortwahl als Ranking-Faktor: Warum Synonyme dein SEO beeinflussen

In der SEO-Welt wird viel über Keyword-Dichte, semantische Felder und WDF*IDF gesprochen – aber zu selten über präzise Sprache. Dabei ist genau das der Punkt: Google bewertet nicht nur, ob ein Keyword vorhanden ist, sondern auch, wie natürlich und kontextstark es eingebettet ist.

Wenn du „gleichermaßen“ verwendest, aber eigentlich „gleichzeitig“ meinst, verwirrst du nicht nur den Leser, sondern auch den Algorithmus. Denn Googles NLP-Systeme (Natural Language Processing) bewerten semantische Kohärenz. Falsche Synonyme können die semantische Dichte verwässern – und damit dein Ranking negativ beeinflussen.

Noch schlimmer: Wer immer wieder dieselben unscharfen Wörter verwendet, verpasst die Chance, relevante Nebenkeywords und semantische Varianten einzubauen. Ein Text, der „gleichermaßen“ fünfmal wiederholt, aber nie „ebenso“, „zeitgleich“ oder „in gleicher Weise“ nutzt, wirkt monoton – und wird semantisch als dünn eingestuft.

Die Lösung? Kontextbezogene Synonyme gezielt einsetzen. Nicht aus Langeweile, sondern aus strategischem Kalkül. Jedes Synonym ist eine Gelegenheit, dein Thema breiter, tiefer und verständlicher abzudecken – und damit besser zu ranken.

Tools für die Synonym-Suche: Was hilft wirklich, was ist Zeitverschwendung?

Die meisten Texter greifen bei der Synonym-Suche zu Duden.de oder Woxikon – und bekommen dort eine Liste, die ungefähr so hilfreich ist wie ein Regenschirm im Orkan. Warum? Weil diese Tools keine Kontexte erkennen. Sie liefern rohe Alternativen, aber keine semantische Passung.

Besser sind Tools, die semantisch arbeiten – also nicht nur „ähnliche“ Wörter finden, sondern auch solche, die im gleichen Bedeutungskontext verwendet werden. Hier einige Empfehlungen:

Wichtig ist: Verlass dich nie blind auf Tools. Sie helfen bei der Orientierung, aber nicht bei der Entscheidung. Die finale Wortwahl muss immer durch Kontext, Zielgruppe und Textzweck bestimmt werden. Wer das ignoriert, produziert semantisches Fast Food – und das schmeckt weder Menschen noch Maschinen.

Synonym-Fails vermeiden: Diese Fehler kosten dich Leser und Rankings

Synonyme sind mächtig – aber nur, wenn sie richtig eingesetzt werden. Wer einfach ein Wort durch ein anderes ersetzt, ohne die Bedeutungsebene zu prüfen, handelt fahrlässig. Hier sind die häufigsten Fehler beim Einsatz von „gleichermaßen“-Synonymen:

Die goldene Regel lautet: Lies deinen Satz laut vor. Klingt er natürlich? Macht er semantisch Sinn? Ist er stilistisch konsistent mit dem Rest des Textes? Wenn nicht – zurück an den Start.

Fazit: Besser schreiben heißt besser ranken – und „gleichermaßen“ ist selten die beste Wahl

„Gleichermaßen“ ist kein schlechtes Wort – aber ein schwieriges. Es klingt wichtig, sagt aber oft wenig. Wer präzise schreiben will, braucht bessere Alternativen. Nicht aus Stilgründen, sondern aus strategischer Notwendigkeit. Denn Texte, die klar, kontextstark und semantisch sauber sind, performen besser – bei Lesern und in Suchmaschinen.

Die Wahl des richtigen Synonyms ist kein Detail, sondern ein Zeichen für professionelle Textarbeit. Wer „gleichermaßen“ ersetzt durch das, was wirklich gemeint ist, gewinnt Klarheit, Glaubwürdigkeit und Sichtbarkeit. Und darum geht’s am Ende: Texte schreiben, die nicht nur gelesen – sondern verstanden und gefunden werden.

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