Multichannel: Die Kunst, Kunden auf allen Kanälen abzuholen
Multichannel bezeichnet eine Strategie im MarketingMarketing: Das Spiel mit Bedürfnissen, Aufmerksamkeit und Profit Marketing ist weit mehr als bunte Bilder, Social-Media-Posts und nervige Werbespots. Marketing ist die strategische Kunst, Bedürfnisse zu erkennen, sie gezielt zu wecken – und aus Aufmerksamkeit Profit zu schlagen. Es ist der Motor, der Unternehmen antreibt, Marken formt und Kundenverhalten manipuliert, ob subtil oder mit der Brechstange. Dieser Artikel entlarvt das..., Vertrieb und Kundenservice, bei der Unternehmen mehrere Kommunikations- und Vertriebskanäle parallel nutzen, um ihre Zielgruppen zu erreichen. Egal ob Online-Shop, stationäres Ladengeschäft, Social MediaSocial Media: Die digitale Bühne für Marken, Meinungsmacher und Marketing-Magier Social Media bezeichnet digitale Plattformen und Netzwerke, auf denen Nutzer Inhalte teilen, diskutieren und interagieren – in Echtzeit, rund um den Globus. Facebook, Instagram, Twitter (X), LinkedIn, TikTok und YouTube sind die üblichen Verdächtigen, aber das Biest „Social Media“ ist weit mehr als ein paar bunte Apps. Es ist Kommunikationskanal,..., E-Mail, Marktplätze wie Amazon oder Telefon – Multichannel ist der Versuch, Kunden dort abzuholen, wo sie sich gerade aufhalten. Klingt nach Selbstverständlichkeit? Ist es aber nicht. Denn Multichannel ist mehr als das platte „Wir sind überall“ – es ist die Königsdisziplin für Reichweite, Kundenbindung und Umsatzmaximierung. Wer Multichannel halbherzig betreibt, verpasst nicht nur Umsatz, sondern verärgert seine Kundschaft. Dieser Artikel liefert dir die knallharte, technische Wahrheit über Multichannel – ohne Marketing-Bullshit und leere Versprechungen.
Autor: Tobias Hager
Multichannel-Strategie: Was steckt dahinter und warum ist sie unverzichtbar?
Multichannel ist kein Modewort für PowerPoint-Folien, sondern der harte Gegenentwurf zur Ein-Kanal-Monokultur. In einer Realität, in der Kunden zwischen Instagram und Amazon, zwischen WhatsApp und Schaufenster hin- und herspringen wie Flipperkugeln, reicht ein einziger Kontaktpunkt nicht mehr aus. Multichannel bedeutet, auf mehreren Kanälen parallel präsent zu sein – und zwar nicht als Kopie, sondern mit kanaladäquaten, relevanten Inhalten und Angeboten. Wer nur einen Kanal bespielt, macht sich abhängig, riskiert Reichweitenverluste und gibt die Kontrolle über die Customer JourneyCustomer Journey: Die Reise des Kunden im digitalen Zeitalter Die Customer Journey ist das Rückgrat jeder ernstzunehmenden Online-Marketing-Strategie – und doch wird sie von vielen immer noch auf das banale „Kaufprozess“-Schaubild reduziert. Dabei beschreibt die Customer Journey alle Berührungspunkte (Touchpoints), die ein potenzieller Kunde mit einer Marke durchläuft – vom ersten Impuls bis weit nach dem Kauf. Wer heute digital... aus der Hand.
Die Multichannel-Strategie verfolgt das Ziel, die Kundeninteraktion zu maximieren, Streuverluste zu minimieren und den Umsatz über verschiedene Kanäle zu steigern. Dabei geht es nicht nur um die bloße Präsenz, sondern um die intelligente Orchestrierung der Kanäle. Multichannel ist das Gegenteil von „One size fits all“. Unterschiedliche Kanäle verlangen unterschiedliche Tonalitäten, Formate und technische Lösungen. Wer glaubt, die Facebook-Ads ließen sich 1:1 auf den NewsletterNewsletter: Das unterschätzte Power-Tool für nachhaltiges Online-Marketing Ein Newsletter ist viel mehr als nur eine digitale Werbepost im E-Mail-Postfach. Er ist ein zentraler Hebel im Online-Marketing, mit dem Unternehmen ihre Zielgruppen direkt, wiederholt und zu 100 % im eigenen Ökosystem erreichen können – ohne Abhängigkeit von Algorithmen oder teuren Ads. Der Begriff „Newsletter“ bezeichnet wörtlich eine regelmäßig versendete Nachricht, die... oder das Schaufenster übertragen, hat Multichannel nicht verstanden.
Die wichtigsten Multichannel-Kanäle im Überblick:
- Online-Shop: Dreh- und Angelpunkt der digitalen Wertschöpfungskette.
- Stationärer Handel: Nach wie vor relevant für Touch & Feel, Sofortkauf und lokale SichtbarkeitSichtbarkeit: Die unbarmherzige Währung des digitalen Marketings Wenn es im Online-Marketing eine einzige Währung gibt, die wirklich zählt, dann ist es Sichtbarkeit. Sichtbarkeit – im Fachjargon gern als „Visibility“ bezeichnet – bedeutet schlicht: Wie präsent ist eine Website, ein Unternehmen oder eine Marke im digitalen Raum, insbesondere in Suchmaschinen wie Google? Wer nicht sichtbar ist, existiert nicht. Punkt. In diesem....
- Marketplaces (Amazon, eBay, Otto): Reichweiten-Booster, aber mit Abhängigkeiten und Margenverlusten.
- Social MediaSocial Media: Die digitale Bühne für Marken, Meinungsmacher und Marketing-Magier Social Media bezeichnet digitale Plattformen und Netzwerke, auf denen Nutzer Inhalte teilen, diskutieren und interagieren – in Echtzeit, rund um den Globus. Facebook, Instagram, Twitter (X), LinkedIn, TikTok und YouTube sind die üblichen Verdächtigen, aber das Biest „Social Media“ ist weit mehr als ein paar bunte Apps. Es ist Kommunikationskanal,...: Facebook, Instagram, TikTok, LinkedIn & Co. – für BrandingBranding: Die Kunst und Wissenschaft der unwiderstehlichen Markenidentität Branding ist das strategische Zusammenspiel von Design, Kommunikation, Psychologie und digitaler Inszenierung, mit dem Ziel, einer Marke ein unverwechselbares Gesicht und eine klare Positionierung zu verleihen. Es geht dabei nicht nur um Logos oder hübsche Farbpaletten, sondern um den Aufbau einer tiefen, emotionalen Bindung zwischen Unternehmen und Zielgruppe. Branding ist Identitätsmanagement auf..., Community und Direktverkauf (Social CommerceSocial Commerce: Die Vermarktungsrevolution im Zeitalter der Plattformökonomie Social Commerce ist das Buzzword, das klassische E-Commerce-Grenzen pulverisiert und die Art und Weise, wie wir Produkte finden, erleben und kaufen, radikal verändert. Im Kern ist Social Commerce der direkte Handel über soziale Netzwerke wie Instagram, Facebook, TikTok oder Pinterest – ohne Umwege, ohne klassische Online-Shops, direkt im Feed. Es geht um...).
- E-Mail-MarketingE-Mail-Marketing: Der unterschätzte Dauerbrenner des digitalen Marketings E-Mail-Marketing ist die Königsdisziplin des Direktmarketings im digitalen Zeitalter. Es bezeichnet den strategischen Einsatz von E-Mails, um Kundenbeziehungen zu pflegen, Leads zu generieren, Produkte zu verkaufen oder schlichtweg die Marke in den Vordergrund zu rücken. Wer glaubt, E-Mail-Marketing sei ein Relikt aus der Steinzeit des Internets, hat die letzte Dekade verschlafen: Keine Disziplin...: Unterschätzter Conversion-Treiber, wenn sauber segmentiert.
- Telefon & Callcenter: Für Beratung, Support und UpsellingUpselling: Die Kunst, Mehrwert und Umsatz zugleich zu steigern Upselling ist im Online-Marketing weit mehr als nur ein nerviger Pop-up mit „Willst du nicht noch...?“ – es ist eine bewährte Strategie, mit der Unternehmen den durchschnittlichen Bestellwert pro Kunde gezielt nach oben schieben. Im Kern bedeutet Upselling, dem Kunden beim Kauf oder kurz davor ein teureres, besser ausgestattetes oder einfach....
- Mobile Apps: Bindung der Kunden an eigene Plattformen, Push-Kommunikation.
Das Ziel: Der Kunde entscheidet, wo, wann und wie er kauft oder kommuniziert – und nicht das Unternehmen diktiert den Kanal.
Multichannel vs. Omnichannel: Begriffschaos und die technische Realität
Multichannel wird gern mit OmnichannelOmnichannel: Die radikale Evolution des Marketings im Zeitalter der Vernetzung Omnichannel ist der heilige Gral des modernen Marketings – oder zumindest die Theorie davon. Der Begriff beschreibt eine vollständig integrierte, kanalübergreifende Kundenansprache, bei der sämtliche Touchpoints – online wie offline – nicht nur nebeneinander existieren, sondern nahtlos zusammenspielen. Ziel: Dem Kunden eine konsistente, reibungslose und personalisierte Erfahrung bieten, egal wo,... verwechselt – und das ist kein Zufall, denn viele Marketer verwenden die Begriffe inflationär und völlig falsch. Multichannel bedeutet: Mehrere Kanäle, die nebeneinander existieren, aber oftmals wenig bis gar nicht miteinander vernetzt sind. OmnichannelOmnichannel: Die radikale Evolution des Marketings im Zeitalter der Vernetzung Omnichannel ist der heilige Gral des modernen Marketings – oder zumindest die Theorie davon. Der Begriff beschreibt eine vollständig integrierte, kanalübergreifende Kundenansprache, bei der sämtliche Touchpoints – online wie offline – nicht nur nebeneinander existieren, sondern nahtlos zusammenspielen. Ziel: Dem Kunden eine konsistente, reibungslose und personalisierte Erfahrung bieten, egal wo,... hingegen steht für die vollintegrierte, medienbruchfreie Customer JourneyCustomer Journey: Die Reise des Kunden im digitalen Zeitalter Die Customer Journey ist das Rückgrat jeder ernstzunehmenden Online-Marketing-Strategie – und doch wird sie von vielen immer noch auf das banale „Kaufprozess“-Schaubild reduziert. Dabei beschreibt die Customer Journey alle Berührungspunkte (Touchpoints), die ein potenzieller Kunde mit einer Marke durchläuft – vom ersten Impuls bis weit nach dem Kauf. Wer heute digital..., bei der der Kunde nahtlos zwischen Kanälen wechseln kann (Stichwort: Cross-Channel-Experience). Klingt nach Zukunftsmusik? Ist es in der Praxis leider oft.
Multichannel scheitert in der Realität regelmäßig an technischen, organisatorischen und datenschutzrechtlichen Hürden. Die zentrale Herausforderung: Die Kanäle laufen meist in Silos. Das bedeutet, dass Kundendaten, Bestände und Kommunikation nicht konsistent synchronisiert werden. Die Folge: Der Kunde bestellt online, will im Laden zurückgeben – und das System streikt. Ein echtes Multichannel-System braucht daher Schnittstellen (APIs), eine konsolidierte Datenhaltung (z. B. via CRMCRM (Customer Relationship Management): Die Königsdisziplin der Kundenbindung und Datenmacht CRM steht für Customer Relationship Management, also das Management der Kundenbeziehungen. Im digitalen Zeitalter bedeutet CRM weit mehr als bloß eine Adressdatenbank. Es ist ein strategischer Ansatz und ein ganzes Software-Ökosystem, das Vertrieb, Marketing und Service miteinander verzahnt, mit dem Ziel: maximale Wertschöpfung aus jedem Kundenkontakt. Wer CRM auf „Newsletter... oder PIM), kanalübergreifende Bestandsführung und eine einheitliche Sicht auf den Kunden (Single Customer View).
Typische Fehler in Multichannel-Setups:
- Keine zentrale Datenbasis: Kundendaten werden doppelt, fehlerhaft oder gar nicht synchronisiert.
- Unterschiedliche Preise und Angebote: Der Kunde erlebt Intransparenz und Frust.
- Inkonsistente Kommunikation: NewsletterNewsletter: Das unterschätzte Power-Tool für nachhaltiges Online-Marketing Ein Newsletter ist viel mehr als nur eine digitale Werbepost im E-Mail-Postfach. Er ist ein zentraler Hebel im Online-Marketing, mit dem Unternehmen ihre Zielgruppen direkt, wiederholt und zu 100 % im eigenen Ökosystem erreichen können – ohne Abhängigkeit von Algorithmen oder teuren Ads. Der Begriff „Newsletter“ bezeichnet wörtlich eine regelmäßig versendete Nachricht, die..., Facebook-Ad und Verkäufer erzählen unterschiedliche Geschichten.
- Technische Sackgassen: Keine API-Anbindung zwischen Shop, Kasse und Marktplatz.
- Unzureichende Tracking- und Analysefähigkeit: AttributionAttribution: Die Kunst der Kanalzuordnung im Online-Marketing Attribution bezeichnet im Online-Marketing den Prozess, bei dem der Erfolg – etwa ein Kauf, Lead oder eine Conversion – den einzelnen Marketingkanälen und Touchpoints auf der Customer Journey zugeordnet wird. Kurz: Attribution versucht zu beantworten, welcher Marketingkontakt welchen Beitrag zum Ergebnis geleistet hat. Klingt simpel. In Wirklichkeit ist Attribution jedoch ein komplexes, hoch... bleibt Black Box.
Wer Multichannel wirklich ernst nimmt, muss sich mit Systemintegration, Schnittstellenmanagement und Datenarchitektur genauso beschäftigen wie mit Kreativität und Storytelling. Multichannel ist ein IT-Projekt mit Marketing-Flavor – und kein Marketing-Projekt mit IT-Anhängsel.
Multichannel-Marketing: Kanäle, Tools, KPIs und Best Practices
Multichannel-Marketing bedeutet, Werbebotschaften und Angebote kanalübergreifend auszuspielen – aber bitte nicht im Gießkannenmodus. Jeder Kanal hat spezifische Stärken, Schwächen und Zielgruppen. Die Kunst besteht darin, die Kanäle so miteinander zu verzahnen, dass sie sich ergänzen und nicht gegenseitig kannibalisieren. Hier entscheidet technische Exzellenz, nicht Bauchgefühl.
Wichtige technische Tools und Systeme für Multichannel-Marketing:
- CRM-Systeme (Customer Relationship Management): Für die zentrale Verwaltung von Kundendaten, Segmentierung und kanalübergreifende Kommunikation.
- PIM-Systeme (Product Information Management): Einheitliche Produktdaten für alle Kanäle – von Beschreibung bis Bild.
- Marketing AutomationMarketing Automation: Automatisierung im modernen Online-Marketing Marketing Automation ist der Versuch, den Wahnsinn des digitalen Marketings in den Griff zu bekommen – mit Software, Algorithmen und einer Prise künstlicher Intelligenz. Gemeint ist die Automatisierung von Marketingprozessen entlang der gesamten Customer Journey, vom ersten Touchpoint bis zum loyalen Stammkunden. Was nach Roboter-Werbung klingt, ist in Wahrheit der Versuch, Komplexität zu beherrschen,...: Automatisierte, personalisierte Ansprache via E-Mail, SMS, Push-Notification, Social MediaSocial Media: Die digitale Bühne für Marken, Meinungsmacher und Marketing-Magier Social Media bezeichnet digitale Plattformen und Netzwerke, auf denen Nutzer Inhalte teilen, diskutieren und interagieren – in Echtzeit, rund um den Globus. Facebook, Instagram, Twitter (X), LinkedIn, TikTok und YouTube sind die üblichen Verdächtigen, aber das Biest „Social Media“ ist weit mehr als ein paar bunte Apps. Es ist Kommunikationskanal,....
- Channel Manager: Verwaltung und Synchronisierung von Produktdaten, Preisen und Beständen auf Marktplätzen.
- DMP/CDP (Data Management Platform/Customer Data Platform): Für die Integration und Auswertung von Nutzerdaten aus allen Kanälen.
- Tracking- und Analyse-Tools: Google AnalyticsGoogle Analytics: Das absolute Must-have-Tool für datengetriebene Online-Marketer Google Analytics ist das weltweit meistgenutzte Webanalyse-Tool und gilt als Standard, wenn es darum geht, das Verhalten von Website-Besuchern präzise und in Echtzeit zu messen. Es ermöglicht die Sammlung, Auswertung und Visualisierung von Nutzerdaten – von simplen Seitenaufrufen bis hin zu ausgefeilten Conversion-Funnels. Wer seine Website im Blindflug betreibt, ist selbst schuld:..., Matomo, Facebook PixelFacebook Pixel: Das Tracking-Genie für Performance-Marketing und Datenanalyse Der Facebook Pixel ist ein Tracking-Tool, das von Meta (ehemals Facebook) bereitgestellt wird, um das Verhalten von Nutzern auf Websites zu messen und zu analysieren. Das kleine JavaScript-Snippet ist der Schlüssel zur datengetriebenen Optimierung von Facebook- und Instagram-Kampagnen. Wer ernsthaft Conversion-Tracking, zielgerichtetes Retargeting und smarte Optimierungsstrategien fahren will, kommt am Facebook Pixel..., Attribution-Modelle für kanalübergreifende Erfolgsmessung.
Typische KPIsKPIs: Die harten Zahlen hinter digitalem Marketing-Erfolg KPIs – Key Performance Indicators – sind die Kennzahlen, die in der digitalen Welt den Takt angeben. Sie sind das Rückgrat datengetriebener Entscheidungen und das einzige Mittel, um Marketing-Bullshit von echtem Fortschritt zu trennen. Ob im SEO, Social Media, E-Commerce oder Content Marketing: Ohne KPIs ist jede Strategie nur ein Schuss ins Blaue.... im Multichannel-Marketing:
- Customer Lifetime Value (CLV)Customer Lifetime Value (CLV): Der Wert eines Kunden im Online-Marketing Customer Lifetime Value (CLV): Der Wert eines Kunden im Online-Marketing Customer Lifetime Value (kurz: CLV, manchmal auch als Kundenwert bezeichnet) ist der heilige Gral im datengetriebenen Marketing. Der CLV misst, wie viel ein einzelner Kunde im Laufe seiner gesamten Geschäftsbeziehung tatsächlich wert ist – und zwar nicht als vage Schätzung,...: Wie viel gibt ein Kunde über alle Kanäle hinweg aus?
- Conversion RateConversion Rate: Die härteste Währung im Online-Marketing Die Conversion Rate ist der KPI, an dem sich im Online-Marketing letztlich alles messen lassen muss. Sie zeigt an, wie viele Besucher einer Website tatsächlich zu Kunden, Leads oder anderen definierten Zielen konvertieren. Anders gesagt: Die Conversion Rate trennt digitales Wunschdenken von echtem Geschäftserfolg. Wer glaubt, Traffic allein sei das Maß aller Dinge,... pro Kanal: Wie effizient arbeitet jeder einzelne Kanal?
- Cross-Channel-Umsatzanteil: Wie viele Kunden wechseln zwischen den Kanälen?
- Wiederkaufrate: Kommen Kunden zurück – und wenn ja, über welchen Kanal?
- Kosten pro Akquisition (CPACPA (Cost per Action): Performance-Marketing ohne Bullshit CPA steht für Cost per Action, manchmal auch als Cost per Acquisition bezeichnet. Es ist ein Abrechnungsmodell im Online-Marketing, bei dem Werbetreibende nur dann zahlen, wenn eine vorher festgelegte Aktion durch den Nutzer tatsächlich ausgeführt wird – sei es ein Kauf, eine Anmeldung oder das Ausfüllen eines Formulars. Klingt simpel, ist aber in...): Wie teuer ist die Kundengewinnung je Kanal?
Best Practices für Multichannel-Marketing:
- Kanal-Spezialisierung: Setze jeden Kanal für das ein, was er am besten kann – und nicht, weil du es „musst“.
- Content-Adaptierung: Passe Angebote, Tonalität und Formate an den jeweiligen Kanal an.
- Technische Integration: Ohne zentrale Datenbasis und API-Konnektivität wird Multichannel zum Blindflug.
- Transparenz für den Kunden: Gleiche Preise, Angebote und Informationen auf allen Kanälen.
- Monitoring & Feedback: Miss den Erfolg kanalübergreifend und passe deine Strategie regelmäßig an.
Wer Multichannel als reines Marketingthema betrachtet, hat verloren. Es ist ein Zusammenspiel aus Technologie, Datenmanagement, Kreativität und Kundenverständnis. Die beste Kampagne verpufft, wenn die Systemlandschaft nicht mitspielt.
Multichannel in der Praxis: Herausforderungen, Fallstricke und Zukunftsaussichten
Multichannel klingt nach Wachstumsgarantie – ist aber in Wirklichkeit ein komplexes Spielfeld, das technische, organisatorische und rechtliche Herausforderungen mit sich bringt. Die größte Hürde: Systembrüche, nicht synchronisierte Daten und fehlende Transparenz. Wer hier spart, zahlt doppelt – spätestens, wenn Kunden die Kanäle wechseln und das Unternehmen ins Schwimmen gerät.
Zu den größten Fallstricken gehören:
- Datensilos: Informationen werden in unterschiedlichen Systemen gepflegt, ohne zentralen Abgleich.
- Fehlende Echtzeitfähigkeit: Bestände, Preise und Verfügbarkeiten sind nicht aktuell, was zu Überverkäufen oder Frust führt.
- Rechtliche Risiken: DatenschutzDatenschutz: Die unterschätzte Macht über digitale Identitäten und Datenflüsse Datenschutz ist der Begriff, der im digitalen Zeitalter ständig beschworen, aber selten wirklich verstanden wird. Gemeint ist der Schutz personenbezogener Daten vor Missbrauch, Überwachung, Diebstahl und Manipulation – egal ob sie in der Cloud, auf Servern oder auf deinem Smartphone herumlungern. Datenschutz ist nicht bloß ein juristisches Feigenblatt für Unternehmen, sondern... (DSGVO!), Informationspflichten, Preisangaben – jede Kanalintegration ist ein Compliance-Risiko.
- Unklare Verantwortlichkeiten: Wer steuert welchen Kanal? Wer ist für Datenqualität und Integration zuständig?
- Technische Überforderung: Unternehmen unterschätzen den Integrationsaufwand und hecheln nur noch hinterher.
Die Zukunft von Multichannel ist datengetrieben und KI-gestützt. Personalisierung, Predictive AnalyticsAnalytics: Die Kunst, Daten in digitale Macht zu verwandeln Analytics – das klingt nach Zahlen, Diagrammen und vielleicht nach einer Prise Langeweile. Falsch gedacht! Analytics ist der Kern jeder erfolgreichen Online-Marketing-Strategie. Wer nicht misst, der irrt. Es geht um das systematische Sammeln, Auswerten und Interpretieren von Daten, um digitale Prozesse, Nutzerverhalten und Marketingmaßnahmen zu verstehen, zu optimieren und zu skalieren.... und Realtime-Content werden zum Standard – aber nur, wenn die technische Basis stimmt. Wer heute keine saubere Multichannel-Infrastruktur hat, bleibt morgen unsichtbar. Die Gewinner sind jene, die Technologie, Prozesse und Kundenerlebnis miteinander verschmelzen – und zwar kompromisslos.
Multichannel ist kein Selbstläufer, sondern ein kontinuierliches Optimierungsprojekt. Wer es aber meistert, schafft echte Kundennähe, steigert den Umsatz und sichert sich die Pole Position im digitalen Wettbewerb.
Fazit: Multichannel ist Pflicht – aber nur mit technischer Exzellenz
Der Multichannel-Ansatz ist die Antwort auf fragmentierte Kundenreisen und steigende Ansprüche an Verfügbarkeit und Service. Doch Multichannel ist kein billiges Buzzword, sondern eine Mammutaufgabe für IT, MarketingMarketing: Das Spiel mit Bedürfnissen, Aufmerksamkeit und Profit Marketing ist weit mehr als bunte Bilder, Social-Media-Posts und nervige Werbespots. Marketing ist die strategische Kunst, Bedürfnisse zu erkennen, sie gezielt zu wecken – und aus Aufmerksamkeit Profit zu schlagen. Es ist der Motor, der Unternehmen antreibt, Marken formt und Kundenverhalten manipuliert, ob subtil oder mit der Brechstange. Dieser Artikel entlarvt das... und Vertrieb. Die größten Fehler: fehlende Integration, Datensilos und inkonsistente Kundenerlebnisse. Wer Multichannel richtig aufsetzt, investiert in Systemlandschaft, Datenarchitektur und automatisierte Prozesse. Die Zukunft? Noch mehr Kanäle, noch höhere Kundenerwartungen, noch weniger Fehlertoleranz. Wer Multichannel auf dem Zettel hat, ist im Game. Wer es ignoriert, spielt im digitalen Niemandsland.
