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Microsoft Teams Kosten: Was Unternehmen wirklich zahlen müssen

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Microsoft Teams Kosten: Was Unternehmen wirklich zahlen müssen

Du glaubst, Microsoft Teams sei kostenlos, weil es irgendwo mal mit „gratis“ beworben wurde? Willkommen im Club der Naiven. Denn sobald dein Unternehmen mehr als drei Leute hat, die mehr tun als nur Emojis zu verschicken, wird’s teuer – richtig teuer. In diesem Artikel zerlegen wir die Microsoft Teams Kosten bis auf die letzte Lizenzzeile, zeigen dir, wo die versteckten Preistreiber lauern, und warum der „Kollaborations-Traum“ schnell zur Budget-Hölle werden kann.

  • Microsoft Teams ist nicht wirklich kostenlos – jedenfalls nicht für Unternehmen.
  • Die Lizenzstruktur ist ein Labyrinth aus Microsoft 365 Plänen, Add-ons und versteckten Funktionen.
  • Es gibt massive Unterschiede zwischen Free, Essentials, Business und Enterprise-Plänen.
  • Unternehmen zahlen oft für Funktionen, die sie nicht nutzen – oder brauchen dringend Features, die extra kosten.
  • Telefonie, Sicherheit, Compliance und Integration mit Dritt-Apps treiben die Kosten massiv in die Höhe.
  • Ein falsch gewählter Plan kann die Produktivität behindern und gleichzeitig das Budget sprengen.
  • Wir zeigen dir eine detaillierte Aufschlüsselung der Microsoft Teams Kosten – und wie du sie kontrollieren kannst.
  • Ein Blick auf Alternativen: Gibt es günstigere (oder bessere) Optionen als Teams?

Microsoft Teams Kosten: Der Mythos vom „kostenlosen“ Tool

Microsoft Teams wird von Redmond gerne als „kostenloses Kommunikationstool“ vermarktet. Klingt super – bis du versuchst, es in einem Unternehmen produktiv einzusetzen. Der kostenlose Plan ist in Wirklichkeit ein Lockangebot für Kleinstunternehmen oder Teams mit sehr niedrigen Anforderungen. Sobald du auch nur ansatzweise professionelle Funktionen willst – wie z. B. das Einbinden von Drittanbieter-Apps, Benutzergruppensteuerung oder erweiterte Sicherheitsfunktionen – landest du knallhart im kostenpflichtigen Bereich.

Die „Free“-Version von Teams erlaubt Meetings bis zu 60 Minuten und maximal 100 Teilnehmer. Klingt erstmal okay. Aber: Keine Aufzeichnung, keine Admin-Steuerung, keine Integration mit Exchange, keine Telefonie, keine Speichererweiterung. Für echte Unternehmen ist das also nichts weiter als eine Demo. Und Microsoft weiß das.

Wer mehr will, muss zu Microsoft 365 greifen. Und hier beginnt der Ritt durch das Lizenzdickicht. Denn Teams ist kein Einzelprodukt, sondern immer Bestandteil eines größeren Microsoft 365 Plans – und genau da liegt die Kostenfalle. Je nach Plan variieren die Features stark, und was du wirklich brauchst, findest du oft erst heraus, wenn du es nicht hast.

Fazit: Die vermeintliche Gratiskultur rund um Microsoft Teams ist ein Marketing-Mythos. In der Realität starten die produktiven Kosten bei rund 4,20 € pro Nutzer und Monat – und können schnell auf über 30 € steigen, je nach Anforderungen und Unternehmensgröße.

Microsoft Teams Preise im Überblick: Die Business- und Enterprise-Pläne

Microsoft Teams ist Teil der Microsoft 365 Suite – und deren Lizenzstruktur ist ein Paradebeispiel für undurchsichtige Preisgestaltung mit Enterprise-Touch. Es gibt vier relevante Lizenzmodelle für Unternehmen:

  • Microsoft Teams (Free) – 0 €/Monat: Gut für Hobbyprojekte oder kleine Startups mit niedrigen Anforderungen. Stark eingeschränkt.
  • Microsoft Teams Essentials – 4,20 €/Monat (Nutzer): Nur Teams, kein Zugriff auf Office-Apps oder Exchange. Keine Integration mit anderen M365 Services.
  • Microsoft 365 Business Basic – 5,60 €/Monat (Nutzer): Teams, E-Mail (Exchange), SharePoint, OneDrive – aber nur Web- und Mobile-Apps.
  • Microsoft 365 Business Standard – 11,70 €/Monat (Nutzer): Alle Office-Apps inklusive Desktop-Clients plus Teams und Exchange.
  • Microsoft 365 E3 (Enterprise) – 36,50 €/Monat (Nutzer): Business-Standard plus erweiterte Sicherheit, Compliance, Zugriffskontrollen und Phone-System-Optionen.

Die meisten Unternehmen starten mit Business Basic oder Standard – aber sobald Themen wie hybride Meetings, unternehmensweite Richtlinien, Data Loss Prevention oder Integration in Active Directory relevant werden, ist der Weg zu E3 oder E5 (57,50 €/Nutzer) geebnet. Und da reden wir noch nicht über Add-ons wie Microsoft Teams Phone oder Audio Conferencing.

Wichtig zu verstehen: Die tatsächlichen Microsoft Teams Kosten hängen nicht vom Tool selbst ab, sondern von der Lizenz, mit der es kommt – und den Zusatzdiensten, die du brauchst. Wer skaliert, skaliert auch die Kosten.

Was treibt die Microsoft Teams Kosten wirklich in die Höhe?

Die Basispreise sind nur die halbe Wahrheit. Die echten Preistreiber bei Microsoft Teams liegen in den Zusatzfunktionen – und in der naiven Annahme, dass alles „schon irgendwie geht“. Hier sind die Hauptkostenfallen:

  • Microsoft Teams Phone: Willst du mit Teams telefonieren? Dann brauchst du das Phone System Add-on (ca. 7,60 €/Monat pro Nutzer) – plus Calling Plan oder direkte SIP-Anbindung. Und das kann teuer werden.
  • Audio Conferencing: Du willst, dass sich Teilnehmer per Festnetztelefon in ein Meeting einwählen können? Kostet extra. Ab ca. 3,40 €/Nutzer, je nach Region und Plan.
  • Compliance & Security Features: Legal Hold, eDiscovery, Advanced Threat Protection – all das ist nur in E5 oder über separate Add-ons verfügbar.
  • Storage-Erweiterung: OneDrive und SharePoint sind irgendwann voll – zusätzlicher Speicher kostet. Und zwar nicht wenig.
  • Third-Party-Integrationen: Viele Business-Apps (z. B. Trello, Jira, Salesforce) funktionieren nur mit höheren Plänen oder benötigen extra Lizenzen.

Ein weiterer Punkt: Die Kosten für Administration und Schulung. Je komplexer dein Setup, desto mehr musst du in IT-Ressourcen investieren, um alles am Laufen zu halten. Teams ist kein Selbstläufer – es braucht Governance, Policies, Lifecycle-Management und dedizierte Admins. Wer das ignoriert, zahlt später mit Chaos und Ineffizienz.

Microsoft Teams für Unternehmen: Was brauchst du wirklich?

Die Gretchenfrage: Welche Funktionen brauchst du wirklich – und was kannst du dir sparen? Hier eine grobe Entscheidungslogik für Unternehmen:

  • Unter 10 Nutzer, kein E-Mail-Hosting, nur Chat/Meetings: Teams Essentials, evtl. sogar die Free-Version.
  • Bis 50 Nutzer, Bedarf an E-Mail, OneDrive, SharePoint: Microsoft 365 Business Basic oder Standard.
  • Ab 100 Nutzer, hybride Arbeitsplätze, Sicherheit & Compliance: Microsoft 365 E3 oder E5.
  • Telefonie-Anforderungen: E3/E5 + Teams Phone + Calling Plan oder Direct Routing.

Unser Tipp: Mach eine Feature-Matrix. Liste auf, was dein Unternehmen braucht – und prüfe dann, welcher Lizenzplan das wirklich abdeckt. Die meisten Unternehmen überlizenzieren sich oder wählen den falschen Plan – und zahlen für Dinge, die sie nie nutzen.

Außerdem: Rechne mit Wachstum. Der Plan, der heute passt, ist in sechs Monaten zu klein – oder zu teuer. Flexibilität ist bei Microsoft nicht gerade die große Stärke. Ein Wechsel zwischen Plänen ist möglich, aber mit Aufwand verbunden.

Microsoft Teams Alternativen: Gibt es günstigere Optionen?

So viel Hype, so viel Integration – aber ist Microsoft Teams wirklich alternativlos? Natürlich nicht. Hier ein Blick auf ernstzunehmende Alternativen, die oft günstiger (und manchmal besser) sind:

  • Slack: Starke Chat-Funktionalität, einfache Bedienung, riesiges App-Ökosystem. Aber: Schwächen bei Videokonferenzen und teuer in der Enterprise-Version.
  • Zoom: Marktführer bei Videomeetings, solide Chat-Funktion, gute Telephony-Add-ons. Aber keine native Integration in Office365.
  • Google Workspace + Meet/Chat: Für G-Suite-User ein No-Brainer. Günstiger, aber mit weniger granularer Steuerung.
  • Cisco Webex: Fokus auf Sicherheit und Großunternehmen, gute Telephony-Features. Nicht ganz so intuitiv.

Fakt ist: Microsoft Teams ist oft nicht die beste Lösung – sondern die bequemste, weil sie „eh schon dabei“ ist. Wer aber Kosten sparen oder gezielter steuern will, sollte sich ernsthaft mit Alternativen beschäftigen.

Fazit: Microsoft Teams Kosten sind kalkulierbar – aber nur, wenn du weißt, worauf du dich einlässt

Microsoft Teams ist kein günstiges Kollaborationstool. Es ist ein mächtiges, aber komplexes Enterprise-System, das ohne klares Lizenz- und Kostenverständnis schnell zum Budgetgrab wird. Die vermeintliche Kostenlos-Kultur ist ein Trugbild – echte Funktionalität kommt mit echtem Preisschild.

Wer Teams im Unternehmen einsetzen will, muss die Lizenzmodelle, Zusatzkosten, Skalierungseffekte und Hidden Costs verstehen. Nur so kannst du eine fundierte Entscheidung treffen – und vermeiden, dass dein CFO irgendwann mit Schaum vor dem Mund in dein Büro stürmt. Teams kann sich lohnen – aber nur, wenn du es mit offenen Augen und spitzem Bleistift einsetzt.

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