OneDrive Kosten: Was lohnt sich wirklich?
Cloud ist geil – bis du plötzlich 7,99 Euro im Monat zahlst, nur um deine Katzenvideos zu sichern. OneDrive ist Microsofts Antwort auf Dropbox, Google Drive & Co., aber lohnt sich das überhaupt? Und wer braucht was? Wir schauen uns die OneDrive Kosten ganz genau an – und nehmen kein Blatt vor den Mund. Spoiler: Für viele ist der Gratis-Plan eine Falle mit Ansage.
- OneDrive gibt’s kostenlos – aber nicht ohne Haken
- Microsoft 365 ist eng mit OneDrive verzahnt – und das ist Absicht
- OneDrive Kosten: Die Preismodelle im Vergleich
- Wie viel Speicherplatz bekommst du wirklich fürs Geld?
- Unterschiede zwischen Privat-, Familien- und Business-Tarifen
- Technische Limits, die dir keiner im Kleingedruckten sagt
- Welche Alternativen lohnen sich wirklich?
- Wann OneDrive ein No-Brainer ist – und wann nicht
- Warum „gratis“ oft das teuerste Modell ist
OneDrive ist längst mehr als nur ein Cloud-Speicher. Es ist integraler Bestandteil des Microsoft-Ökosystems – ob du willst oder nicht. Wer Windows nutzt, wird OneDrive kaum entkommen. Aber ist das wirklich ein Vorteil? Oder zahlst du am Ende für Features, die du nie nutzt? In diesem Artikel zerlegen wir die OneDrive Kosten bis auf die letzte Nachkommastelle. Wir zeigen, was Microsoft dir verkauft, was du wirklich brauchst und wo du besser die Finger davon lässt. Bereit für etwas Klartext? Dann los.
OneDrive Kosten: Alle Tarife im Überblick – Gratis bis Premium
Bevor wir auf technische Details und strategische Überlegungen eingehen, müssen wir die Basics klarziehen: Was kostet OneDrive eigentlich? Die Antwort ist leider nicht so klar, wie Microsoft es gerne hätte. Denn OneDrive ist nicht nur OneDrive – es ist oft Teil von Microsoft 365, was wiederum in verschiedenen Varianten daherkommt. Und ja, das ist Absicht. Komplexität schafft Verwirrung, und Verwirrung verkauft Abos.
Im Wesentlichen gibt es vier relevante OneDrive-Tarife:
- OneDrive Basic (kostenlos): 5 GB Speicherplatz, keine Office-Integration, keine erweiterten Sicherheitsfunktionen
- Microsoft 365 Single: 1 TB Speicher, Office-Apps inklusive, 69 €/Jahr oder 7 €/Monat
- Microsoft 365 Family: 6 TB Speicher (1 TB pro Person für bis zu 6 Personen), Office-Apps, 99 €/Jahr oder 10 €/Monat
- OneDrive for Business: ab 4,20 €/Monat pro Nutzer, je nach Plan bis zu unbegrenztem Speicher
Klingt erstmal fair? Vielleicht. Aber wie so oft steckt der Teufel im Detail – und im Kleingedruckten. Der kostenlose Tarif ist mit 5 GB ein schlechter Witz. Ein paar Urlaubsbilder und zwei Backups deiner WhatsApp-Chats, und der Speicher ist voll. Die kostenpflichtigen Varianten bieten mehr, aber oft auch mehr, als du brauchst – oder jemals nutzen wirst.
Was du für dein Geld bekommst – und was nicht
Microsoft verkauft dir mit OneDrive nicht nur Speicherplatz, sondern ein ganzes Bündel an Funktionen. Und genau hier liegt der Trick: Du willst eigentlich nur deine Dateien sichern, bekommst aber gleich Word, Excel, PowerPoint, Teams und Skype mit reingedrückt. Klingt nach Mehrwert – ist aber meistens ein Upsell, der auf Convenience setzt.
Die 1 TB Speicherplatz bei Microsoft 365 Single wirken großzügig, aber Vorsicht: Die maximale Dateigröße liegt bei 250 GB, und die Upload-Geschwindigkeit hängt stark von deiner Internetverbindung – und Microsofts Serverauslastung – ab. Zudem ist die Synchronisierung zwischen Geräten zwar zuverlässig, aber nicht immer performant. Wer viele große Dateien verschiebt, merkt schnell: Cloud ist nicht gleich schnell.
Ein weiteres Thema: Dateiversionierung. OneDrive speichert bis zu 30 Tage alte Dateiversionen – bei Microsoft 365. Im kostenlosen Tarif? Fehlanzeige. Ebenso wie die Möglichkeit, per Link geteilte Dateien mit Passwort oder Ablaufdatum zu sichern. Datensicherheit? Nur gegen Bezahlung.
Und dann wäre da noch die Office-Integration. Klar, praktisch, wenn du Word & Co. nutzt. Aber was, wenn du längst auf Google Docs oder LibreOffice umgestiegen bist? Dann zahlst du für Software, die du gar nicht brauchst – nur um an den Speicherplatz zu kommen.
OneDrive Business: Für Unternehmen gedacht – aber nicht für jeden geeignet
OneDrive for Business ist eine andere Baustelle – und richtet sich explizit an Unternehmen. Hier gelten andere Regeln: Mehr Kontrolle, mehr Sicherheit, mehr Komplexität. Die Pläne starten bei 4,20 € pro Nutzer/Monat (Plan 1), bieten 1 TB Speicher pro Nutzer und sind Teil der Microsoft 365 Business-Welt. Plan 2 (8,40 €/Monat) verspricht unbegrenzten Speicher – aber auch nur auf Nachfrage und ab fünf Nutzern. Einzelkämpfer schauen oft in die Röhre.
Technisch basiert OneDrive for Business auf SharePoint Online. Das bedeutet: Mehr Rechteverwaltung, Integration in Teams und Office, aber auch mehr Verwaltungsaufwand. Wer keine IT-Abteilung hat, könnte schnell überfordert sein. Die Weboberfläche unterscheidet sich leicht vom privaten OneDrive, und auch die Synchronisation läuft über den OneDrive for Business Client – nicht identisch mit dem normalen OneDrive-Client.
Sicherheit ist ein Pluspunkt: Advanced Threat Protection, Data Loss Prevention, Audit Logs – all das gibt’s nur im Business-Bereich. Aber auch hier gilt: Nur wer das wirklich braucht, profitiert davon. Für viele Freelancer ist der Funktionsumfang overkill – und die Kosten unnötig hoch.
Ein weiteres Problem: Lizenzwirrwarr. Microsoft 365 Business Basic, Standard, Premium – jeder Plan hat andere OneDrive-Features. Und wehe, du wählst den falschen. Dann zahlst du für Funktionen, die du gar nicht bekommst. Transparenz? Fehlanzeige.
Technische Einschränkungen, die oft übersehen werden
Microsofts MarketingMarketing: Das Spiel mit Bedürfnissen, Aufmerksamkeit und Profit Marketing ist weit mehr als bunte Bilder, Social-Media-Posts und nervige Werbespots. Marketing ist die strategische Kunst, Bedürfnisse zu erkennen, sie gezielt zu wecken – und aus Aufmerksamkeit Profit zu schlagen. Es ist der Motor, der Unternehmen antreibt, Marken formt und Kundenverhalten manipuliert, ob subtil oder mit der Brechstange. Dieser Artikel entlarvt das... zeigt dir OneDrive als grenzenlose Cloud. Die Realität ist technischer – und ungemütlicher. Hier ein paar Einschränkungen, die du kennen solltest, bevor du dich auf einen Tarif festlegst:
- Dateigrößenlimit: Maximal 250 GB pro Datei – klingt viel, ist aber bei Videoproduktion oder Datenbackups schnell erreicht
- Dateinamen und Pfadlängen: Windows-typisch limitiert. Maximale Pfadlänge: 400 Zeichen. Sonderzeichen können Probleme machen
- Synchronisierung: 300.000 Dateien pro Konto sind das offizielle Limit – und ja, das erreichst du schneller, als du denkst
- Offline-Zugriff: Nur mit lokalem Sync – und der frisst Speicherplatz auf deinem Gerät
- Upload-Speed: Drosselung möglich, insbesondere bei großen Datenmengen oder langsamer Verbindung
Besonders der Punkt mit der Dateianzahl hat es in sich: Viele kleine Dateien (z. B. bei Webprojekten oder Git-Repositories) können die Synchronisierung komplett lahmlegen. Der Client wird langsam, unzuverlässig, manchmal unbrauchbar. Microsoft sagt: „Das ist nicht vorgesehen.“ Na danke.
OneDrive Alternativen: Wo gibt’s mehr fürs Geld?
Natürlich ist OneDrive nicht der einzige Player im Cloud-Game. Die Konkurrenz schläft nicht – und bietet teilweise bessere Konditionen, je nach Bedarf. Hier ein kurzer Überblick:
- Google Drive: 15 GB kostenlos, 2 TB für 9,99 €/Monat. Eingebettet in Google Workspace – ideal für Android-User
- Dropbox: 2 GB kostenlos, 2 TB ab 9,99 €/Monat. Sehr gute Sync-Performance, aber teuer für Teams
- iCloud: 5 GB kostenlos, 2 TB für 9,99 €/Monat. Gut für Apple-Nutzer, aber schwach bei plattformübergreifender Nutzung
- pCloud: Einmalzahlung möglich, Zero-Knowledge-Verschlüsselung, aber langsame Server
- Nextcloud: Selbsthostbar, maximale Kontrolle, aber hoher Wartungsaufwand
Fazit: Wenn dir Office egal ist, gibt’s bessere Optionen als OneDrive. Wer maximale Kontrolle sucht, fährt mit Nextcloud oder pCloud besser. Wer einfach nur schnell synchronisieren will, sollte sich Dropbox anschauen. Und wer eh schon tief im Microsoft-Ökosystem steckt, für den ist OneDrive zumindest bequem – aber nicht zwangsläufig die beste Lösung.
Fazit: OneDrive Kosten – klug investieren oder Geld verbrennen?
OneDrive kann sinnvoll sein – aber nur, wenn du das Gesamtpaket wirklich nutzt. Wer ohnehin Microsoft 365 braucht (z. B. wegen Outlook, Word oder Excel), bekommt mit OneDrive 1 TB Speicher on top. In diesem Fall ist das Preis-Leistungs-Verhältnis solide. Die Integration in Windows, Office und Teams ist nahtlos – das spart Nerven.
Aber: Wer nur Cloud-Speicher will, zahlt bei OneDrive schnell drauf. Der kostenlose Tarif ist unbrauchbar, die kostenpflichtigen Optionen sind oft überdimensioniert. Technische Einschränkungen, intransparente Tarife und Limitierungen bei Upload, Dateigröße oder Synchronisierung machen die Entscheidung nicht leichter. Deshalb unser Rat: Schau genau hin, was du brauchst – und lass dich nicht vom „Gratis“-Schild ködern. Denn das kann am Ende richtig teuer werden.
