Parqet App: Vermögen clever visualisieren und steuern

Trader überprüft und analysiert Börsendaten auf seinem Smartphone und nutzt moderne digitale Tools zur Marktbeobachtung.

Parqet App: Vermögen clever visualisieren und steuern

Du hast ETFs, Aktien, Kryptos und vielleicht noch ein paar P2P-Kredite irgendwo rumfliegen – und den Überblick längst verloren? Willkommen im Club. Aber Schluss mit Excel-Chaos und DIY-Dashboards: Die Parqet App ist da, um Ordnung in dein Finanzleben zu bringen – und zwar mit Stil, Präzision und verdammt viel Datenkompetenz. In diesem Artikel zerlegen wir die Parqet App technisch, funktional und kritisch – damit du weißt, ob sie wirklich hält, was sie verspricht.

Was ist die Parqet App? Vermögensverwaltung ohne Bullshit

Die Parqet App – nicht zu verwechseln mit irgendeinem FinTech-Hypeprodukt – ist eine clevere Webanwendung zur Visualisierung und Analyse deines Gesamtvermögens. Ursprünglich unter dem Namen “Tresor One” gestartet, hat sich Parqet in den letzten Jahren zu einer der führenden Plattformen für Portfolio-Tracking in Deutschland entwickelt. Und das nicht durch aggressive Werbekampagnen, sondern durch saubere Technik, schlaues UX-Design und vor allem: verdammt gute Datenmodelle.

Im Kern ist Parqet kein Broker, keine Banking-App und auch kein Steuer-Tool. Es ist ein Visualisierungs-Framework für deine Assets – egal ob Aktien, ETFs, Kryptos, Immobilien, Beteiligungen oder Cash. Das Besondere: Alle Datenquellen laufen in einer zentralen Datenbank zusammen, werden normalisiert, analysiert und in Echtzeit aufbereitet. Der Nutzer bekommt dadurch eine extrem granularisierte Übersicht über Performance, Allokation, Dividenden und Wertentwicklung – und zwar ohne manuelles Basteln.

Die Parqet App richtet sich an alle, die ihr Vermögen nicht einfach nur “haben”, sondern wirklich verstehen und steuern wollen. Das bedeutet: Strategische Allokation, Benchmarking, Steuerplanung und Risikobewertung – alles auf einen Blick. Und das Ganze ohne Werbung, ohne Bankintegration und – wichtig – ohne Bullshit.

Das UI ist sauber, responsiv und verdammt schnell. Kein Wunder: Die Anwendung basiert auf modernen Webtechnologien wie React, TypeScript und einer skalierbaren REST-API-Architektur. Hosting? Natürlich DSGVO-konform in Deutschland. Performance? Nahezu instant. Die Entwickler wissen, was sie tun – und das merkt man.

Aber ist Parqet die Lösung für alle? Nicht ganz. Es gibt ein paar Einschränkungen, vor allem bei der Datenqualität der Importe. Doch dazu später mehr.

Portfolio-Tracking und Visualisierung: Parqet als Daten-Zentrale

Das Herzstück der Parqet App ist das Portfolio-Tracking. Und hier wird’s technisch interessant. Denn Parqet nutzt ein modulares Datenmodell, das jede Position unabhängig voneinander als Transaktionseinheit erfasst. Das bedeutet: Jeder Kauf, Verkauf, Split, Spin-off oder Dividenden-Zahlung wird als eigenständiges Event erfasst – inklusive Zeitstempel, Wechselkurs, Gebührenstruktur und steuerlicher Behandlung.

Die Darstellung erfolgt dann aggregiert: Du siehst also nicht nur die aktuelle Performance, sondern auch historische Entwicklungen, realisierte Gewinne, Dividendenrenditen und die genaue Allokation deiner Assets nach Regionen, Branchen oder Asset-Klassen. Das Ganze wird über dynamisch gerenderte Dashboards visualisiert – natürlich mobiloptimiert.

Ein besonderes Feature: Die Dividendenkalender-Funktion. Hier kannst du sehen, wann welche Ausschüttungen fällig sind, wie hoch deine erwarteten Einnahmen sind und wie sich dein passives Einkommen entwickelt hat. Und ja – das Ganze funktioniert auch mit thesaurierenden Fonds, denn Parqet kann optional auch fiktive Ausschüttungen berechnen.

Die Datenquellen? Vielschichtig. Du kannst dein Portfolio via API-Schnittstellen (z. B. zu Trade Republic, Scalable Capital, Consorsbank) importieren, manuell pflegen oder per CSV hochladen. Die Software erkennt dabei automatisch Dubletten, Währungsfehler und Timing-Issues. Saubere Datenbasis = saubere Analyse. Ein Traum für jeden Excel-Hasser.

Besonders nerdig: Parqet erlaubt die Integration von Custom Assets. Das heißt, du kannst auch nicht börsennotierte Beteiligungen, Immobilien oder sogar NFTs einpflegen – inklusive Bewertung und Zeitverlauf. Das macht Parqet zur echten Vermögenszentrale, nicht nur zum Aktien-Dashboard.

Technische Architektur von Parqet: REST-API, Webhooks und Datenmodelle

Wer wissen will, warum Parqet so performant und flexibel läuft, muss unter die Haube schauen. Die technische Architektur basiert auf einem Microservice-Modell mit klar getrennten Komponenten für Authentifizierung, Datenimport, Analyse, Visualisierung und User Management. Die Kommunikation erfolgt über eine REST-API, die vollständig dokumentiert und offen ist – ein Traum für Entwickler und API-Junkies.

Die Datenpersistenz wird über eine relationale SQL-Datenbank abgebildet – mit einem stark normalisierten Schema, das Transaktionen, Kursdaten, Asset-Metadaten und User-Accounts voneinander entkoppelt. Das erlaubt eine extrem performante Abfrage über beliebige Zeiträume und Dimensionskombinationen hinweg – zum Beispiel: “Zeig mir die Performance aller US-Tech-Aktien mit mehr als 2 % Dividendenrendite zwischen Juli 2018 und Januar 2024”.

Die Frontend-Komponente ist in React gebaut, mit einer State-Management-Lösung über Redux oder (je nach Version) Recoil. Die Charts basieren auf Chart.js und D3, was dynamische, interaktive Visualisierungen mit hoher Datenauflösung ermöglicht. Dabei werden alle Requests asynchron verarbeitet, um Ladezeiten zu minimieren und UI-Blocking zu vermeiden.

Für fortgeschrittene Nutzer stehen Webhooks zur Verfügung. Damit kannst du externe Tools wie Notion, Zapier oder eigene Automatisierungen triggern, sobald bestimmte Events eintreten – z. B. “neue Dividende erhalten” oder “Asset-Performance unter -10 % gefallen”. Das macht Parqet zu einer echten Plattform, nicht nur zu einer App.

Und ja – auch die DSGVO ist sauber implementiert. Alle Daten werden verschlüsselt gespeichert, es gibt ein feingranulares Berechtigungssystem und vollständige Exportfunktionen für deine Daten. Transparenz ist hier kein Marketingversprechen, sondern technisches Prinzip.

Parqet Pro: Premium-Features mit echtem Mehrwert?

Die Parqet App ist in ihrer Basisversion kostenlos – und bereits da extrem mächtig. Doch viele Nutzer landen irgendwann bei “Parqet Pro”, dem kostenpflichtigen Upgrade. Was bekommst du dafür? Ziemlich viel. Und zwar nicht nur optische Spielereien, sondern echte Power-Features für Datennerds und Portfolio-Fetischisten.

Erstens: Historische Analysen. Mit Parqet Pro kannst du nicht nur die aktuelle Performance sehen, sondern auch detaillierte Zeitreihenanalysen durchführen – inklusive Benchmarking gegen beliebige Indizes (MSCI World, S&P 500 etc.).

Zweitens: Steuer-Exports. Die Pro-Version erlaubt den Export deiner Transaktionsdaten im Format für Steuerberater oder die Elster-Vorbereitung. Das spart Stunden – und Nerven. Vor allem, wenn du bei mehreren Brokern gleichzeitig unterwegs bist.

Drittens: Mehr Datenquellen. Während die Free-Version bei API-Integrationen begrenzt ist, kannst du in der Pro-Version mehrere Broker gleichzeitig anbinden, CSV-Dateien automatisch synchronisieren und hast Zugriff auf Drittanbieter-Daten wie Echtzeitkurse oder Corporate Actions.

Viertens: Individualisierung. Eigene Avatare, Dark Mode, Custom Dashboards – nice to have, aber nicht der Gamechanger. Der liegt eher in der Datenanalyse.

Fünftens: Priority Support und Beta-Zugang. Du bekommst früher Zugriff auf neue Features und kannst Bugs direkt an das Dev-Team melden. Für Power User definitiv ein Pluspunkt.

Fazit: Parqet App als Pflicht-Tool für Vermögenssteuerung

Wenn du dein Vermögen nicht nur besitzen, sondern wirklich verstehen willst – dann ist Parqet kein Luxus, sondern Pflicht. Die App bringt Struktur, Übersicht und Strategie in dein Finanzleben – und zwar ohne dich mit Beauty-Overkill oder sinnlosen Gamification-Elementen abzulenken. Technisch sauber, funktional durchdacht und inhaltlich auf den Punkt. Wer heute noch mit Excel hantiert, hat Parqet schlichtweg nicht verstanden.

Natürlich hat auch Parqet seine Schwächen – etwa bei exotischen Assets oder der Synchronisierung mit kleineren Brokern. Aber der Funktionsumfang, die technische Basis und die Datenkompetenz der Plattform machen es zur klaren Empfehlung für alle, die ihr Vermögen nicht dem Zufall überlassen wollen. In einer Welt voller Finfluencer und Finanz-Bullshit ist Parqet genau das, was du brauchst: ein Tool mit Substanz. Willkommen im Datenzeitalter deiner Finanzen.

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