Folgende Synonym: Clever Alternativen für bessere Texte
Wenn du glaubst, dass „folgend“ ein stilistischer Hochgenuss ist, dann ist dieser Artikel dein literarisches Weckruf-WLAN. Denn wer in seinen Texten konsequent mit langweiligen, verstaubten Formulierungen wie „folgend“ um sich wirft, outet sich nicht nur als sprachlicher Fossilienfreund, sondern killt auch die Lesbarkeit, die Conversion und die SEO-Wirkung. Zeit, diesem sprachlichen Totengräber den Stecker zu ziehen – mit cleveren Synonymen, konkreten Beispielen und einer Prise Zynismus.
- Warum „folgend“ in vielen Texten ein problematischer Füller ist
- Wie du mit besseren Alternativen verständlicher, klarer und SEO-freundlicher schreibst
- Welche Synonyme wirklich funktionieren – und welche du lieber ignorierst
- Wie du Sprachstil, Conversion und Leserführung mit Wortwahl optimierst
- Warum Suchmaschinen „folgend“ nicht als relevanten Keyword-Träger mögen
- Wie du kontextbasiert passende Alternativen einsetzt – mit Beispielen
- Ein Step-by-Step-Guide für bessere Textstruktur durch Synonymwahl
- Tools und Techniken zur Synonymfindung im Content-Marketing
- Fehler, die viele Copywriter bei der Wortwahl machen (Spoiler: du auch!)
- Fazit: Warum Sprache dein schärfstes SEO-Werkzeug ist – oder dein größter Feind
Warum das Wort „folgend“ deinen Text heimlich sabotiert – SEO und Stil im Clinch
Schauen wir der Wahrheit mal kurz brutal ins Auge: „Folgend“ ist das sprachliche Äquivalent eines grauen Excel-Blatts – funktional, aber hässlich. Es suggeriert Struktur, wirkt aber gleichzeitig schwerfällig und distanziert. In der Online-Kommunikation, wo Klarheit, Prägnanz und Leserführung entscheidend sind, bremst dieser Begriff die Dynamik deiner Texte aus.
SEO-technisch ist „folgend“ ein Totalausfall. Es trägt keinerlei semantische Relevanz für Suchmaschinen, wird selten als Keyword gesucht und hat keine Differenzierungskraft. Wenn du also denkst, du hättest mit „Folgende Tipps helfen dir…“ einen starken Einstieg geschrieben, dann hast du gerade die erste Zeile deiner Sichtbarkeit verschenkt.
Stilistisch ist „folgend“ ein typischer Bürokraten-Terminus. Er stammt aus der Welt der Amtsbriefe, Schriftsätze und PowerPoint-Folien. In einem Conversion-optimierten Webtext wirkt er wie ein Fremdkörper – unpersönlich, steril, und vor allem: langweilig. Und Langeweile ist der natürliche Feind von Klicks, Verweildauer und Vertrauen.
Wer Texte schreibt, die verkaufen, informieren oder begeistern sollen, braucht lebendige, konkrete Sprache. „Folgend“ ist das Gegenteil davon. Es ist ein sprachliches Placebo – sieht nach Struktur aus, bringt aber nichts. Höchste Zeit also, diesen Zombie aus deinen Texten zu verbannen.
Synonyme für „folgend“: Konkreter, klarer, konversionsstärker
Bevor du jetzt planlos durch dein Wording stolperst: Nein, du kannst „folgend“ nicht einfach durch irgendein anderes Wort ersetzen. Kontext ist King. Ein gutes Synonym hängt davon ab, wie und wo „folgend“ eingesetzt wird: als Attribut („die folgenden Tipps“), als Adverb („wie folgt“) oder als Übergang („im Folgenden“). Hier sind brauchbare Alternativen – mit Einsatzkontext:
- „diese / dieser / dieses“ – Für klare Bezugnahme ohne Sprachballast:
Statt „die folgenden Schritte“ → „diese Schritte“ - „anschließend / danach“ – Für zeitliche Abfolgen:
Statt „im Folgenden zeigen wir“ → „anschließend zeigen wir“ - „konkret“ – Wenn du präzise werden willst:
Statt „folgende Maßnahmen sind geplant“ → „konkrete Maßnahmen sind geplant“ - „beispielhaft / exemplarisch“ – Für illustrative Aufzählungen:
Statt „folgende Beispiele“ → „exemplarische Beispiele“ (ja, doppelt gemoppelt, aber stilistisch tragbar) - „nachstehend / unten“ – Für visuelle Hinweise:
Statt „siehe die folgenden Punkte“ → „siehe unten“
Wichtig ist: Nicht jedes Synonym funktioniert in jedem Kontext. Und nicht jedes Synonym verbessert automatisch deinen Stil. Aber wenn du es schaffst, „folgend“ gezielt durch dynamischere, kontextnähere Begriffe zu ersetzen, wird dein Text sofort lebendiger, klarer – und ja, auch SEO-freundlicher.
Wie schlechte Wortwahl deine Conversion killt – und was du dagegen tun kannst
Texte sind keine Selbstzweck-Kunstwerke. Sie haben einen Job: informieren, überzeugen, verkaufen. Und dafür musst du deine Leser durch den Text führen wie ein guter Host durch ein chaotisches Festival. Klingt einfach, ist es aber nicht – vor allem, wenn du mit Wörtern wie „folgend“ ständig sprachliche Stolperdrähte legst.
Das Problem: „Folgend“ wirkt passiv. Es signalisiert „gleich passiert was“, aber eben nicht jetzt. Das ist fatal für User, die schnelle Antworten wollen. Ein Satz wie „Im Folgenden erklären wir Ihnen die wichtigsten Funktionen“ ist aus Conversion-Sicht ein Albtraum. Warum? Weil er verspricht, aber nicht liefert. Er kündigt an, ohne zu handeln. Und genau das mögen weder Leser noch Algorithmen.
Bessere Variante? „Hier sind die wichtigsten Funktionen – kompakt erklärt.“ Zack. Direkt. Klar. Ohne leere Versprechungen. Diese Art von Sprache erhöht nicht nur das Vertrauen, sondern verbessert auch die UX. Und UX ist längst ein Rankingfaktor. Willkommen im Zeitalter von sprachbasierter Conversion-Optimierung.
Wenn du willst, dass deine Texte performen, dann musst du sie entstauben. Raus mit den Phrasen, rein mit der Klarheit. „Folgend“ ist eine sprachliche Nebelkerze. Wer sie ersetzt, gewinnt Sichtbarkeit und Vertrauen.
Textstruktur und Leserführung: So baust du bessere Übergänge ohne „folgend“
Ein großes Argument für „folgend“ ist seine Funktion als strukturelles Signalwort. Es soll Übergänge schaffen, Listen einleiten oder Gliederungen stützen. Klingt sinnvoll – ist aber meistens schlecht umgesetzt. Denn statt sinnvoller Übergänge entstehen Sprachzombies wie „Im Folgenden finden Sie…“, die weder semantisch noch stilistisch etwas beitragen.
Hier ist ein radikal einfaches Prinzip: Wenn du eine Liste oder Erklärung einleitest, dann tu es direkt. Kein Ankündigungs-Geblubber, kein „im Folgenden“, kein „wie folgt“. Sag, was Sache ist. So geht’s besser:
- Schlecht: Im Folgenden zeigen wir Ihnen drei Tipps zur Optimierung.
- Besser: Hier sind drei Tipps, mit denen du deine Texte sofort verbesserst.
Merkst du den Unterschied? Der zweite Satz liefert sofort. Er ist aktiv, konkret und spart sich das sprachliche Vorspiel. Leser lieben das. Google auch.
Übrigens: Auch Zwischenüberschriften können „folgend“ ersetzen. Statt „Im Folgenden gehen wir auf die Risiken ein“, schreib einfach eine H2 mit „Risiken und Fallstricke“ – und steig direkt ins Thema ein. Das verbessert nicht nur die Lesbarkeit, sondern schafft auch semantische Klarheit. Stichwort: strukturierte Inhalte. Stichwort: Featured Snippets. Stichwort: SEO-Win.
Tools zur Synonymfindung – und wie du sie richtig nutzt
Falls du jetzt denkst: „Klingt ja schön, aber ich finde keine besseren Wörter“ – dann hast du entweder keine Ahnung von Tools oder keine Lust, sie zu nutzen. Beides ist fatal. Denn moderne Synonymfinder sind mächtiger denn je. Hier sind die besten Tools – und wie du sie sinnvoll einsetzt:
- Duden.de / DWDS.de: Klassisch, aber effektiv. Gut für Standard-Synonyme und stilistische Hinweise.
- OpenThesaurus.de: Community-basiert, oft überraschend kreativ. Ideal für umgangssprachliche Alternativen.
- Ludwig.guru: Zeigt reale Beispielsätze aus qualitativ hochwertigen Quellen. Perfekt für Kontextprüfung.
- DeepL Write: Noch in der Entwicklung, aber stark bei Stiloptimierung und Wortumstellung.
- ChatGPT: Ja, auch KI kann helfen – wenn du weißt, wie du die Prompts formulierst. Frag nicht einfach nach „Synonym für folgend“, sondern gib Kontext: „Ich schreibe einen Marketingtext und will ‘folgend’ ersetzen – Vorschläge?“
Wichtig: Tools sind keine Autoren. Sie liefern Vorschläge, aber du musst entscheiden, was funktioniert. Kontext ist alles. Ein gutes Synonym ist nicht nur ein Ersatz, sondern eine Verbesserung – in Klarheit, Stil und Wirkung.
Fazit: Warum Wortwahl dein größter SEO-Hebel ist
Die Wahrheit ist einfach, aber unbequem: Sprache ist kein Deko-Element. Sie ist das Fundament deiner digitalen Kommunikation. Und Wörter wie „folgend“ sind Risse in diesem Fundament. Sie wirken altbacken, ungenau und leblos – genau das Gegenteil dessen, was moderne Webtexte leisten sollen.
Wenn du willst, dass deine Inhalte ranken, gelesen und geklickt werden, dann musst du mehr tun, als Keywords zu streuen. Du musst Sprache steuern. Bewusst, präzise, strategisch. Und das beginnt bei scheinbar kleinen Entscheidungen – wie der, ob du „folgend“ schreibst oder etwas, das deinen Text wirklich besser macht. Deine Leser merken den Unterschied. Google auch.
