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Ubersuggest: Clever Keywords, kluge SEO-Erfolge sichern

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Ubersuggest: Clever Keywords, kluge SEO-Erfolge sichern

Du kannst noch so viel meditieren, Manifestations-Listen schreiben und teure Agenturen beauftragen – ohne die richtigen Keywords ist deine SEO-Strategie ungefähr so effektiv wie WLAN im Tunnel. Willkommen in der realen Welt des Keyword Research. Und genau hier kommt Ubersuggest ins Spiel: das Tool, das dir zeigt, wie du clever suchst, statt verzweifelt zu raten. Was Ubersuggest wirklich kann, wo es glänzt, wo es gnadenlos überfordert ist – und wie du es wirklich effektiv einsetzt, erfährst du jetzt. Klartext. Technisch. Ohne Bullshit.

  • Was Ubersuggest ist – und warum es mehr als nur ein Neil-Patel-Produkt ist
  • Keyword-Recherche mit Ubersuggest: So findest du echte Ranking-Chancen
  • Domain-Analyse, Content-Ideen und Backlink-Check – was das Tool noch kann
  • Wie du Ubersuggest gegen die großen SEO-Tools wie Ahrefs oder SEMrush abwägst
  • Die wichtigsten Funktionen Schritt für Schritt erklärt
  • Wie du mit Ubersuggest eine vollständige SEO-Strategie aufbaust
  • Die größten Schwächen und warum du trotzdem nicht darauf verzichten solltest
  • Technischer Deep Dive: Wie verlässlich sind die Daten hinter dem Tool?
  • Ubersuggest Hacks für Fortgeschrittene – jenseits der Anfänger-Tutorials
  • Fazit: Wann Ubersuggest reicht – und wann du besser in die Profi-Liga wechselst

Was ist Ubersuggest? Das SEO-Tool im Klartext erklärt

Ubersuggest ist ein All-in-One-SEO-Tool, das ursprünglich als kostenloser Keyword-Suggestion-Service gestartet ist. Heute gehört es zu den umfangreicheren Plattformen für Suchmaschinenoptimierung – inklusive Keyword-Recherche, Wettbewerbsanalyse, Content-Ideen, technischen SEO-Daten und Backlink-Analyse. Hinter dem Tool steht Neil Patel – ja, der Typ mit den YouTube-Videos, der entweder dein Guru oder dein größter Nervfaktor ist.

Im Kern dreht sich bei Ubersuggest alles um Keywords. Und das nicht nur in Form einfacher Keyword-Vorschläge, sondern inklusive Metriken wie Suchvolumen, SEO-Difficulty, Paid Difficulty und CPC. Damit bekommst du auf einen Blick eine Vorstellung davon, wie hart umkämpft ein Begriff ist, welche Ranking-Chancen du hast und ob sich bezahlte Werbung lohnt.

Aber Ubersuggest ist inzwischen mehr als nur ein Keyword-Tool. Die Plattform bietet auch Site Audits, Traffic-Analysen, Backlink-Daten und sogar einen Rank Tracker. Damit versucht Ubersuggest, in die Fußstapfen von Platzhirschen wie Ahrefs und SEMrush zu treten – mit einem deutlich günstigeren Preismodell.

Doch bevor du jetzt deine Kreditkarte zückst: Ubersuggest ist kein Wundermittel. Die Datenbasis ist kleiner als bei den Marktführern, die Daten sind nicht immer tagesaktuell und der Funktionsumfang ist für Hardcore-SEOs teilweise zu limitiert. Aber: Für viele kleine bis mittelgroße Websites ist es ein verdammt guter Einstiegspunkt – und mit ein bisschen Know-how lässt sich ordentlich was rausholen.

Keyword-Recherche mit Ubersuggest: Der Schlüssel zu klugen Rankings

Keyword-Recherche ist das Fundament jeder erfolgreichen SEO-Strategie. Und genau hier spielt Ubersuggest seine Stärken aus. Statt dich mit kryptischen Tabellen oder überladenen Dashboards zu bombardieren, bekommst du klare, visuelle Daten: Suchvolumen, SEO-Schwierigkeit, bezahlte Konkurrenz und CPC – alles auf einen Blick. Ohne Doktortitel in Datenanalyse.

Die wichtigste Metrik in Ubersuggest ist die SEO Difficulty (SD). Sie zeigt dir, wie schwer es ist, für ein bestimmtes Keyword organisch zu ranken. Niedrige SD-Werte (unter 30) bedeuten: gute Chancen, auch ohne riesiges Budget. Kombiniert mit einem ordentlichen Suchvolumen (über 1.000) ergibt das eine echte Opportunity. Genau das ist der Sweet Spot, den du suchst.

So gehst du vor:

  • Gib dein Haupt-Keyword in die Suchleiste ein
  • Analysiere die vorgeschlagenen Keyword-Ideen: Welche haben ein gutes Verhältnis aus Volumen und Difficulty?
  • Nutze die Filterfunktion: min/max Suchvolumen, min/max Difficulty – so isolierst du die besten Treffer
  • Exportiere die Keyword-Liste und clustere sie thematisch
  • Erstelle darauf basierende Pillar Pages und Cluster-Content – das ist dein Content-Hub

Besonders stark: Die Funktion „Ähnliche Keywords“ zeigt dir Begriffe, die semantisch nah an deinem Seed-Keyword liegen. Ideal, um Content-Gaps zu finden und deinen semantischen Footprint auszubauen. Noch ein Geheimtipp: Die SERP-Analyse zeigt dir direkt die Top-10-Ergebnisse für jedes Keyword – inklusive Domain Authority, Backlinks und Social Shares. So siehst du sofort, ob du realistische Chancen hast, mitzuspielen.

Content-Ideen und Wettbewerbsanalyse: Was Ubersuggest noch kann

Gute Inhalte beginnen nicht mit dem Schreiben, sondern mit der Analyse. Und dafür liefert dir Ubersuggest gleich mehrere Werkzeuge. Die Content-Ideen-Funktion zeigt dir erfolgreiche Artikel zu deinem Thema – inklusive der Anzahl an Backlinks und Social Shares. So weißt du sofort, welcher Content im Markt funktioniert. Und mit ein bisschen Reverse Engineering kannst du daraus deine eigene, bessere Version bauen.

Die Domain-Analyse erlaubt dir, deine Mitbewerber unter die Lupe zu nehmen. Einfach Domain eingeben – und du bekommst eine Übersicht über organischen Traffic, Top-Keywords, Backlink-Profil und Sichtbarkeitskurve. Besonders spannend: Du kannst sehen, welche Seiten deiner Konkurrenz am meisten Traffic bringen – und warum. Das ist Gold wert für deine eigene Content-Strategie.

Außerdem kannst du mithilfe des Backlink-Tools nachvollziehen, woher deine oder fremde Domains ihre Links bekommen. Zwar ist die Datenbasis hier nicht so tief wie bei Ahrefs, aber für eine erste Analyse reicht es allemal. Und die Link-Metriken wie Domain Authority (DA) oder Page Authority (PA) helfen dir einzuschätzen, wie stark ein Link wirklich ist.

Ein weiteres Feature: Der Rank Tracker. Hier kannst du deine wichtigsten Keywords hinterlegen und regelmäßig tracken, wie sich deine Rankings entwickeln. Perfekt, um SEO-Maßnahmen zu evaluieren – oder um festzustellen, wann der Google-Algorithmus wieder mal Amok läuft.

Wie gut sind die Ubersuggest-Daten wirklich? Ein technischer Blick hinter die Kulissen

Jetzt wird’s technisch. Denn wie bei jedem SEO-Tool steht und fällt alles mit der Datenqualität. Und hier offenbart Ubersuggest Licht und Schatten. Die Keyword-Daten stammen größtenteils aus der Google Ads API – ergänzt durch eigene Scraping-Mechanismen. Das ist okay, aber nicht überragend. Die Aktualität schwankt, vor allem bei Longtail-Keywords kann es zu Verzerrungen kommen.

Backlink-Daten sind ein weiterer Knackpunkt. Ubersuggest greift auf eine eigene, aber vergleichsweise kleine Backlink-Datenbank zu. Wer hier tiefere Insights braucht, wird bei Ahrefs oder Majestic besser bedient. Für grobe Analysen reicht es – für Linkbuilding-Kampagnen auf Enterprise-Level eher nicht.

Was gut funktioniert: Die SERP-Daten. Ubersuggest zeigt dir aktuelle Top-Rankings inklusive Domain Authority, Backlinks und Traffic-Schätzungen. Diese Daten sind zwar modellbasiert – aber verdammt hilfreich, um realistische Wettbewerbsanalysen zu fahren.

Ein weiteres Plus: Die Übersichtlichkeit. Während andere Tools dich mit Optionen erschlagen, bleibt Ubersuggest fokussiert. Du bekommst genau die Daten, die du brauchst – ohne dich durch 15 Submenüs klicken zu müssen. Das spart Zeit und Nerven. Und für viele KMUs ist das mehr wert als der letzte Prozentpunkt an Datenpräzision.

Ubersuggest richtig nutzen: Die 5 besten Profi-Hacks

Du willst mehr rausholen als der durchschnittliche Keyword-Klicker? Dann kommen hier 5 Hacks, wie du Ubersuggest auf ein neues Level hebst:

  • Hack #1: Keyword Clustering mit Export-Funktion
    Exportiere deine Keyword-Listen, sortiere sie nach Themen und baue daraus Cluster-Seiten. So deckst du ganze Themenbereiche ab – und wirst zum thematischen Authority.
  • Hack #2: Wettbewerber-Keywords aufdecken
    Gib die Domain deiner Konkurrenz ein und schau dir an, für welche Keywords sie ranken – oft findest du hier Goldnischen, die du übersehen hast.
  • Hack #3: Content-Formate analysieren
    Nutze die Content-Ideen-Funktion, um herauszufinden, ob Listen, Anleitungen oder Studien am besten performen – und produziere gezielt das, was funktioniert.
  • Hack #4: Backlinks gezielt nachbauen
    Analysiere die Backlinks erfolgreicher Seiten und kontaktiere dieselben Domains mit einem besseren Content-Angebot. Klingt simpel – funktioniert brutal gut.
  • Hack #5: Lokale SEO optimieren
    Filtere nach lokalen Keywords und analysiere die Ranking-Daten für spezifische Städte oder Regionen. Ideal für lokale Dienstleister oder Nischenangebote.

Fazit: Wann Ubersuggest reicht – und wann du upgraden musst

Ubersuggest ist kein Alleskönner – aber ein verdammt guter Generalist. Für kleine bis mittlere Projekte, Freelancer oder Agenturen mit begrenztem Budget ist das Tool ein No-Brainer. Es liefert dir alle relevanten SEO-Daten, ohne dich zu erschlagen. Und es zwingt dich, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren: saubere Keywords, echte Chancen, klare Rankings.

Wer allerdings im Enterprise-Level mitspielen will, internationale SEO-Kampagnen plant oder tiefes Linkbuilding betreiben will, stößt schnell an Grenzen. Hier brauchst du größere Datenbanken, stärkere Crawling-Engines und feinere Segmentierung. Aber für alles andere? Ist Ubersuggest ein verdammt cleverer Begleiter. Und wenn du weißt, wie man damit umgeht, bist du vielen teureren Tools sogar einen Schritt voraus.

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