Wix Website Kosten: Was wirklich hinter den Preisen steckt
Wix wirbt mit kostenlosen Websites, hübschen Templates und einfacher Bedienung – doch was kostet der Spaß wirklich, wenn man nicht nur eine digitale Visitenkarte will, sondern ein ernstzunehmendes Online-Business aufbauen möchte? Willkommen im Dschungel der Tarife, versteckten Gebühren und Limitierungen, die dich schneller ausbremsen als ein Montagmorgen ohne Kaffee. In diesem Artikel räumen wir gnadenlos mit Wix-Mythen auf, zerlegen die Preisstruktur in ihre Einzelteile und zeigen dir, was du für dein Geld wirklich bekommst – oder eben nicht.
- Was Wix wirklich kostet – vom Gratistarif bis zur Business-Premium-Variante
- Welche Funktionen in welchem Paket enthalten sind – und was fehlt
- Warum “kostenlos” bei Wix nicht dasselbe heißt wie “umsonst”
- Welche Einschränkungen dich im Free- und Combo-Tarif in den Wahnsinn treiben
- Was professionelle Nutzer wirklich brauchen – und was Wix davon bietet
- Die technischen Limits von Wix – SEO, Ladezeit und Anpassbarkeit
- Wie sich Wix im Vergleich zu WordPress, Webflow & Co. schlägt
- Wann Wix sinnvoll ist – und wann du besser die Finger davon lässt
- Ein knallhartes Fazit mit klarer Empfehlung für 2025
Wix Website Kosten im Überblick: Kostenlos ist nicht gleich kostenlos
Wix wirbt aggressiv mit dem Versprechen, dass du “kostenlos” eine Website erstellen kannst. Und ja, technisch gesehen stimmt das. Du kannst dich registrieren, ein Template auswählen und eine Seite online stellen – alles ohne einen Cent zu zahlen. Doch sobald du auch nur ansatzweise professionell auftreten willst, kommt das große Erwachen.
Der kostenlose Wix-Tarif ist in Wahrheit ein Lockangebot. Du bekommst eine Subdomain (deinname.wixsite.com/deinprojekt), Wix-Werbung auf deiner Seite und stark eingeschränkten Speicherplatz. Von Funktionen wie Google Analytics, SEO-Features, E-Commerce oder gar benutzerdefiniertem Code kannst du nur träumen. Für ein ernsthaftes Projekt ist dieser Tarif absolut unbrauchbar – außer du willst als Hobby-Blogger mit null Ambitionen nebenbei ein paar Zeilen schreiben.
Die realen Wix Website Kosten beginnen mit dem “Combo”-Tarif (aktuell ca. 10 €/Monat), der immerhin deine eigene Domain ermöglicht. Doch selbst hier ist der Speicherplatz limitiert, du hast keine Möglichkeit zur vollständigen Codeanpassung, und viele Marketing-Features fehlen. Die Business- und E-Commerce-Tarife gehen bis zu 35 €/Monat – und selbst dann ist noch längst nicht alles dabei, was du brauchst, wenn du skalieren willst.
Die Wix Preise setzen sich also nicht nur aus dem gewählten Paket zusammen, sondern auch aus Add-ons, Plugins, Drittanbieter-Integrationen und – ganz wichtig – deiner Zeit. Denn viele scheinbar einfache Aufgaben erfordern bei Wix Workarounds, die dich Nerven und Stunden kosten. Und Zeit ist Geld, richtig?
Die Wix Tarife im Detail: Was du bekommst – und was nicht
Wix bietet aktuell folgende Haupttarife für Websites (Stand 2025): Free, Combo, Unlimited, VIP, Business Basic, Business Unlimited und Business VIP. Klingt erstmal nach viel Auswahl, aber beim Blick in die Tarifdetails wird schnell klar: Die Unterschiede liegen nicht nur im Preis, sondern vor allem in den Funktionen – und in den Limitierungen.
- Free: Subdomain, Werbung von Wix, 500 MB Speicher, keine SEO-Tools, kein Google Analytics, keine E-Mail-Accounts. Ergibt: unbrauchbar für alles außer Testzwecke.
- Combo (10 €/Monat): Eigene Domain, keine Wix-Werbung, 3 GB Speicher, aber weiterhin keine vollständige SEO-Anpassung oder professionelle Tools.
- Unlimited (15 €/Monat): Mehr Speicher (10 GB), unbegrenzte Bandbreite, Basis-SEO, Site Booster – okay für kleinere Seiten, aber limitiert bei Skalierung.
- VIP (25 €/Monat): Priorisierter Support, 35 GB Speicher, professionelle Logo-Erstellung – aber immer noch keine volle Design-Flexibilität oder komplexe Integrationen.
- Business Basic bis VIP (23–35 €/Monat): E-Commerce-Funktionen, Zahlungen, Kundenkonten, automatisierte Steuerberechnung – klingt gut, hat aber Einschränkungen bei Produktsystem, Variantenlogik und Ladezeit.
Was auffällt: Viele essentielle Funktionen wie Multilingual-Fähigkeit, erweiterte SEO-Konfigurationen (z. B. strukturierte Daten, Canonicals, hreflang), Custom Code oder Webhooks sind nur eingeschränkt oder gar nicht verfügbar. Auch das Hosting ist bei allen Tarifen gleich – und das ist nicht unbedingt ein Kompliment.
Die Wix Website Kosten steigen rapide, sobald du ernsthafte Anforderungen hast. Ein Upgrade ist oft unvermeidlich – oder du merkst irgendwann, dass du mit Wix an strukturelle Grenzen stößt, die kein Tarif der Welt aufheben kann.
Technische Limitierungen: Was Wix dich wirklich kostet
Wix ist ein Baukastensystem. Das ist Fluch und Segen zugleich. Für Anfänger ohne technisches Know-how ist es ein Traum – für jeden, der mehr will als eine statische Seite mit drei Bildern und einem Kontaktformular, wird es schnell zum Albtraum.
Starten wir mit der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Wix hat sich in den letzten Jahren verbessert, keine Frage. Aber du bekommst keine vollständige Kontrolle über Meta-Tags, strukturierte Daten, Canonical-URLs oder Indexierungslogik. Du kannst keine serverseitigen Weiterleitungen einrichten, keine .htaccess konfigurieren, kein serverseitiges Rendering nutzen. Für alle, die auf technisches SEO angewiesen sind, ist das ein sofortiges Knock-out-Kriterium.
Auch in Sachen Ladegeschwindigkeit hat Wix seine Probleme. Die Templates sind überladen, das DOM ist häufig unnötig komplex, und das Hosting ist standardisiert – du kannst also keine optimierte Serverstruktur aufsetzen oder ein CDN gezielt konfigurieren. Die Core Web Vitals? Schwanken. Und du hast kaum Einfluss darauf.
Dein technisches Wachstumspotenzial ist bei Wix limitiert. Kein Zugriff auf den Quellcode, keine serverseitige Logik, keine eigene Datenbankanbindung, keine API-first-Architektur. Für alles, was über einfache Formulare und statische Inhalte hinausgeht, brauchst du Workarounds – oder verlässt Wix irgendwann komplett.
Kurz: Die Wix Website Kosten sind nicht nur monetär. Sie sind auch technisch. Wer wachsen will, zahlt mit Flexibilität, Skalierbarkeit und Performance.
Wix im Vergleich zu WordPress, Webflow & Co.: Was bekommst du wo?
Wer sich für Wix entscheidet, muss wissen, was die Alternativen bieten – und was nicht. Denn Wix ist einfach, aber nicht unbedingt günstig. WordPress, Webflow, Shopify oder gar ein Headless CMS liefern in vielen Bereichen mehr – vorausgesetzt, du weißt, was du tust.
- WordPress: Open Source, flexibel, riesiges Ökosystem. Du zahlst für Hosting, Themes, Plugins – aber du hast Kontrolle. Ideal für Content-getriebene Seiten, Blogs, Magazine.
- Webflow: Visuelles Design-Tool mit echtem HTML/CSS-Ausstoß. Teurer als Wix, aber technisch sauberer. Besseres SEO, bessere Performance, bessere Skalierbarkeit.
- Shopify: Für E-Commerce unschlagbar. Klar strukturiert, performant, mit starkem App-Ökosystem – allerdings mit monatlichen Kosten, Transaktionsgebühren und eingeschränkter Content-Flexibilität.
- Headless CMS (z. B. Strapi, Contentful): Für Profis. API-first, ultraflexibel, skalierbar – aber nur mit Entwicklerteam sinnvoll. Nichts für Wix-Umsteiger ohne Tech-Hintergrund.
Wix ist die bequemste, aber technisch auch die beschränkteste Lösung. Es ist wie ein All-inclusive-Hotel: Du bekommst das, was auf der Karte steht – aber wehe, du willst etwas à la carte. Dann bist du raus.
Wann Wix sinnvoll ist – und wann du besser weiterziehst
Jetzt mal Klartext: Wix kann sinnvoll sein – für bestimmte Anwendungsfälle. Wenn du eine kleine Website brauchst, ein Portfolio, eine Landingpage oder eine digitale Visitenkarte, und du keine Lust auf Technik hast, dann ist Wix okay. Schnell, einfach, visuell ansprechend – das kann funktionieren.
Aber sobald du professionell auftreten willst, SEO brauchst, organisches Wachstum planst oder eine skalierbare E-Commerce-Struktur brauchst, wird Wix zum Klotz am Bein. Es ist nicht gemacht für komplexe Use Cases, nicht für technische Flexibilität und nicht für ambitionierte Marketer. Es ist gemacht für Leute, die “irgendwas online” stellen wollen – und das war’s.
Die Wix Website Kosten liegen also nicht nur im Preis – sie liegen in den Opportunitätskosten. In dem, was du nicht machen kannst. In den Rankings, die du verpasst. In der Ladezeit, die dich Conversion kostet.
Fazit: Wix Website Kosten – mehr als nur ein Preisschild
Wix ist nicht per se schlecht. Es ist nur extrem limitiert. Und je erfolgreicher du wirst, desto schmerzhafter werden diese Limits. Die Wix Website Kosten sind also nicht nur monatliche Abo-Gebühren, sondern ein Gesamtpaket: technischer Stillstand, eingeschränkte SEO-Möglichkeiten, fragwürdige Core Web Vitals und ein Ökosystem, das eher auf Convenience als auf Skalierung ausgelegt ist.
Wenn du weißt, was du brauchst – und wenn das “klein, hübsch, einfach” ist – dann kann Wix dein Tool sein. Wenn du aber wachsen willst, ernsthaft digital arbeiten willst oder SEO nicht nur als Buzzword verstehst, dann bist du bei Wix an der falschen Adresse. Und dann kostet dich Wix vor allem eines: Sichtbarkeit. Und das ist der teuerste Preis von allen.
